„Alte Schule“ Sebexen: Giebel-Sanierung

Gemeinde muss Wohnraum vorhalten

Die Giebelseite der „Alten Schule“ (zum Straßenzug Zur Kirche) soll saniert werden.

Sebexen. Sie ist ein gemeindeeigenes Gebäude, die Alte Schule in Sebexen, nahe der St.-Martins-Kirche. Das Haus steht weitestgehend leer. Eine Wohnung ist noch belegt. Die „Alte Schule“ wurde von der Gemeinde Kalefeld auch als Flüchtlingsunterkunft genutzt. „Wir müssen auf jeden Fall Räumlichkeiten vorhalten, für Obdachlose und für die Eventualität eines neuerlichen Flüchtlingsandrang“, so Bürgermeister Jens Meyer.

Die Unterhaltung des Gebäudes kostet Geld. Aber die Finanzlage der Gemeinde ist bekanntlich angespannt. Von daher ist es derzeit nicht möglich Mittel für den Umbau der einst von der Kreis-Sparkasse genutzten Räumlichkeiten im Erdgeschoss im kommunalen Haushalt einzustellen. Auf jeden Fall soll der Giebel an der Nordseite der „Alten Schule“ saniert werden. Nach Abbruch des maroden Anbaus sieht diese Giebelseite nicht ansprechend aus.

Der Ortsrat Sebexen hat sich in seiner jüngsten Sitzung dafür ausgesprochen, eine Boden-Decken-Schalung im Giebelbereich durchzuziehen. In Höhe der Dachrinne soll eine optische Trennung erfolgen. Der untere Bereich des Giebels soll gedämmt und verputzt werden und für den Sockel wird eine Gestalung in Bruchsteinoptik favorisiert; geht dies nicht, soll der Sockel verputzt und grau gestrichen werden.eh

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