Angebote rund ums Kind sind gefragt

Kleider- und Spielzeugbasar des Fördervereins für den evangelischen Kindergarten im TUS-Center und der Schulturnhalle

Tina Mutschall freute sich über das große Interesse an ihren Bekleidungsangeboten. Mit vielen Besucherinnen kam sie ins Gespräch.

Kalefeld. „Rund ums Kind“ ist am Sonnabendnachmittag das Motto des Kleider- und Spielzeugbasars gewesen, den der Förderverein für den evangelischen Kindergarten Kalefeld im TUS-Center und in der Schulturnhalle ausgerichtet hat. 30 Teilnehmer boten eine Auswahl, die von Bekleidung über kinderfreundliche Ausstattung bis zu Spielzeug und Büchern reichte, die Ausrichter waren zufrieden mit der Resonanz.

„Für den Anfang ist es sehr gut“, sagte die Vorsitzende des vor elf Jahren gegründeten und rund 60 Mitglieder zählenden Vereins, Britta Schröder-Ude. Es sei der erste Basar nach langer Zeit gewesen. Die Erlöse sollen unter anderem für die Nikolausüberraschung und andere Dinge verwendet werden, die den Mädchen und Jungen unmittelbar zugute kommen.

Die Vorbereitungen für das Ereignis hätten bereits im Frühjahr begonnen und seien sehr aufwendig gewesen. Die Verkäufer stammten aus einem Radius von Duderstadt über Göttingen bis nach Einbeck und Lamspringe. Sie hätten fünf Euro Standgebühr bezahlt und Kuchen gebacken, dessen Verkaufserlöse dem Verein zugute kommen.

Schröder-Ude erinnerte daran, dass der Verein mit rund 600 Euro im Jahr das tägliche gesunde Frühstück im Kindergarten für alle Mädchen und Jungen bezuschusse. Außer den Mitgliedsbeiträgen, Spenden, der Kollekte bei besonderen Anlässen zählen Veranstaltungen wie der Kleider- und Spielzeugbasar zu den Einnahmequellen des Fördervereins.

Auch unter dem Stichwort Nachhaltigkeit nehme das Interesse an solchen Basaren zu. „Der Markt wächst und darum haben wir uns auch entschlossen das zu machen“, erklärte die Vorsitzende.

Schon zur Halbzeit der Veranstaltung kam sie zu dem Ergebnis: „Versuch geglückt. Ich glaube, wir können es noch mal wagen“, deutete sie an. Die Besucher stammten aus allen Altersschichten.

„Pullover sind sehr beliebt“, berichtete Standbetreiberin Tina Mutschall aus Kalefeld. „Lego-Technik ist gefragt“, erklärte wenige Meter weiter Ines Tittmann aus Thüdinghausen. „Mädchenklamotten gehen gut“, erzählte Sarah Uding aus Oldenrode und nannte als Beispiele dafür Glitzershirts und Tüllröcke. „Aussortieren, damit man die Schränke nicht mehr so voll hat“, beschrieb sie ihre Motivation für die Teilnahme.

„Ich brauche ganz viele Babysachen“, sagte Besucherin Nina Gudweth und ergänzte: „Ich habe alles gefunden, was ich brauchte“, so der Gast aus Willershausen.art