Benefizkonzert: Ziel erreicht

Mittlerer dreistelliger Betrag an Spenden für „Brot für die Welt“

Düderode. 60 Jahre „Brot für die Welt“ – Was könnt Ihr zu diesem Jubiläum tun? Die Frage beantworten die Düderöder und Oldenröder Kirchengemeinde mit einem Benefizkonzert, das sie ein rundes halbes Jahr geplant hatte und das nun am vergangenen Sonnabend in der fast vollen St.-Petri-Kirche stattfand. Mit weit mehr Gästen, als man habe ahnen können, wie Wolfgang Blattert als einer der Organisatoren bei der Begrüßung sagte. Zu den lokalen Akteuren waren auch auswärtige gekommen. Die Moderation des Abends lag gemeinsam in Händen von Anke Schwarz und Wolfgang Blattert.

Den musikalischen Reigen eröffneten die Dorfmusikanten-Kids aus Düderode unter Leitung von Doris Lindemann und Tanja Harig mit drei Liedern. Düderode hat auch einen eigenen, großen Kirchenchor, der unter Führung durch Stefanie Hildebrandt unter anderem die Rose und den Mond besang. Geradezu hausmusikalisch wurde es dann mit einem Düderöder Familienquartett aus drei Generationen, der Gruppe „Hörspiel“.

Ebenfalls so gut wie ein Lokalmatador der Altämter Gospelchor unter der Leitung von Frank Pape – schon mit begeisterndem Einzug und drei Liedern, die zum Mitswingen animierten. Danach waren auch die Konfirmanden mit eingebunden in das Programm mit Gedicht und Gesang. Nochmals Stefanie Hildebrandt war zu hören als „Sopran mit Leidenschaft“.

Im zweiten Teil des Konzertes kamen die auswärtigen Gäste zum Zuge, die – wie alle Gruppen – ihre Teilnahme kostenfrei zugesagt hatten, schließlich war der Abend ja als Benfizkonzert geplant, dessen ganzer Erlös zugunsten von „Brot für die Welt“ gehen sollte. Zuerst war „Miamaba“ zu erleben, eine mitreißende Trommlergruppe aus Herzberg mit afrikanischen Rhythmen. Danach wurde es noch exotischer mit der Mischung aus australischem Digeridoo und Gitarre, gespielt von Markus Ohlef und Eugen Beidinger, beide aus Göttingen.

In der Summe bekamen die Zuhörer ein begeisterndes, über zwei Stunden langes Programm geboten. Und zeigten sich darauf spendabel. Das genaue Ergebnis steht noch nicht fest, die Summe, die an „Brot für die Welt“ weitergegeben werden kann, bewege sich aber im mittleren dreistelligen Bereich, hieß es aus Düderode. Mitorganisator Blattert hatte einleitend auf den Beginn der Aktion zu Weihnachten 1959 hingewiesen. Seither sind tausende von Projekten weltweit aus den Spenden unterstützt worden. Allein im vergangenen Jahr wurden 728 Projekte neu bewilligt. Das Motto der laufenden Aktion lautet „Hunger nach Gerechtigkeit“.rah