Grundschule: Richtfest im Plan

Schulerweiterungsbau soll im August schon genutzt werden / Einweihungsfeier folgt noch

Offizielle aus Rat, Schule, Planung und Bauausführung beim Richtfest: Gelungenes Werk.

Echte. Der Richtspruch ist über den Neubau an der Grundschule Altes Amt in Echte gesprochen. Und der Segen stimmt, denn das Glas mit dem Richtschluck ging für alle deutlich hörbar zu Bruch, nachdem Zimmerer Olaf Riemann mit Schwung auf den Beton des Dachgeschosses geschleudert hatte. Dies alles unter dem bunt geschmückten Richtschmuck einer Birke.

Geschehen am gestrigen Mittag. Und mit dem Freitag voll im Zeitplan, wie die Verantwortlichen der Bauausführung bestätigen konnten. Dabei habe es, so Diplom-Ingenieur Jan Mocha, anfangs ein paar Verzögerungen gegeben, die aber inzwischen wieder aufgeholt worden sind. Das Bauvorhaben an sich ist ehrgeizig gesteckt: Begonnen wurde damit erst Mitte März. Inzwischen steht also der Rohbau und ist mit dem Dachstuhl nun auch gerichtet.

Zwei neue Klassenräume entstehen hier an der Grundschule Altes Amt. Grund für die Notwendigkeit des Ausbaus waren die Veränderungen in der Schullandschaft. Da in Echte am Schulstandort eine Zusammenlegung erfolgte, ist dies natürlich auch mit einem deutlichen Anstieg der Schülerzahlen verbunden.

Im Moment, so Rektorin Sandra Gareiß, sind es noch rund 100 SchülerInnen, die in Echte beschult werden. Mit dem neuen Schuljahr wird sich die Zahl auf rund 150 erhöhen. Die hätten in den bestehenden Kapazitäten keinen Platz gefunden, sehr wohl aber unter Hinzunahme zweier Klassenräume, die nun in dem Anbau auf dem Schulhofgelände entstehen.

Der Einzug ins neue Gebäude ist dann auch für das kommende Schuljahr geplant, also Anfang August diesen Jahres. Dann werde es natürlich auch noch einmal ein richtiges Einweihungsfest geben, sagte Gemeindebürgermeister Jens Meyer am Freitagmittag. Ihm war die Freude über den guten Fortgang der Arbeiten förmlich ins Gesicht geschrieben – und sie wurde noch größer, als der kleine Festakt zum Richtfest mit einem Lied der Schüler begleitet wurde, in dem auch Jens Meyer und die Rektorin vorkamen. Das habe er in seiner Amtszeit noch nicht erlebt, so Meyer. Nun warte er schon gespannt, wie das Lied zur Einweihung wohl weitergehen werde.

Meyer dankte den am Bau Beteiligten für die gute und erquickliche Zusammenarbeit; vom Rat über die Architekten bis zu den bauausführenden Firmen. Die kommen aus dem Umland, obwohl die Maßnahme natürlich öffentlich ausgeschrieben werden musste. Die Baubetreuung durch das Architekturbüro deckt auch die Inneneinrichtung ab, und da verriet Jan Mocha, werde auch hochmoderne Technik in die Schule einziehen, so zum Beispiel in Form sogenannter Whiteboards, elektronischer Schultafeln.

Das alles hat natürlich seinen Preis. So kostet der Schulanbau die Gemeinde Kalefeld insgesamt rund 560.000 Euro. Die stolze Summe muss die Gemeinde natürlich nicht allein aufbringen, sondern bekommt dabei ordentliche Unterstützung unter anderem durch die Kreisschulbaukasse.

Der offizielle Teil des Richtfestes war keiner für viele Worte – und daher auch vergleichsweise schnell abgehandelt. Aber, wenn man schon mal zu einem solchen Anlass zum Feiern zusammenkommt, geht man nach 20 Minuten nicht gleich wieder, und so gab es im Anschluss Kaffee, Kuchen und andere Kleinigkeiten. Da konnten die Offiziellen mit Baufirmen, Schul-Kollegium, Eltern, aber auch anderen interessierten Bürgern bei endlich angenehmen Maiwetter noch eine Weile beisammen sitzen.rah

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