Harzhorn: Aktionsort der Region

Zeitreise in die Vergangenheit. Living History-Darsteller im Einsatz. So könnte es 235 n. Chr. auf dem Höhenzug Harzhorn-Vogelberg gewesen sein.

Oldenrode. Als einen besonderen Aktionsort zum Erfahren und Erleben von Geschichte in einer alten Kulturlandschaft bezeichnete am Sonntag Landrätin Astrid Klinkert-Kittel das 2008 entdeckte römisch-germanische Schlachtfeld auf dem Höhenzug Harzhorn-Vogelberg.

Aus der Geschichte einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Kriegern germanischer Stämme und römischen Legionären 235 n. Chr. hat sich ein Aktionsort entwickelt, der mit Führungen durch die Harzhorn-Guides, dem Info-Pfad und dem Informationsgebäude die Besucher anzieht. Seit 2012 sind laut der Landrätin 20.000 Besucher zu Führungen und Veranstaltungen gekommen. „Diese Zahl ist ausbaufähig“, so Klinkert-Kittel.

Besonders erfreulich: Die Zahl der Kinder / Schüler hat sich im vergangenen Jahr verdoppelt; 22 Prozent mehr junge Menschen fanden sich zu Schülerveranstaltungen oder Kindergeburtstagen auf dem Harzhorn ein. Das Schlachtfeld-Areal soll weiter erschlossen werden und es soll im Kloster Brunshausen eine Präsentation der Harzhorn-Funde geben.

„ Im Namen der Gemeinde Kalefeld, der Stadt Bad Gandersheim und des Landkreises Northeim kann ich versichern: Wir stehen voll hinter der weiteren Erschließung des Harzhorn- Projektes.“, so die Landrätin am Sonntag.

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