Hochwasser-Kooperation unterzeichnet

Für die südliche Region des Leineverbandes stehen rund 5 Millionen Euro an Fördergeldern zur Verfügung

Kalefeld. Der Kooperationsvertrag mit dem Leineverand ist unterzeichnet. Das teilte der Bürgermeister der Gemeinde Kalefeld, Jens Meyer, in einem Pressegespräch am Montag mit. Die Kooperationsvereinbarung. Im nächsten Jahr sollen erste Maßnahmen umgesetzt werden, wie etwa die Erneuerung der Sandsteinbrücke in Kalefeld. Insgesamt stehen für den südlichen Leineverbandsbereich rund fünf Millionen über fünf Jahre für Hochwasserschutzmaßnahmen zur Verfügung.

Sämtliche Maßnahmen stünden unter der Federführung des Leineverbandes, der auch eine Stelle schaffen will, damit die Kommunen sich nicht mit den nötigen Ausschreibungsverfahren auseinandersetzen müssen, so Meyer.

Was die höheren Kosten für den Umbau der Echter Grundschule anginge, sei das zwar misslich, wenn unvorhergesehene Maßnahmen noch zusätzlich Zeit und Geld kosten. Dennoch sei man mit den Kosten gut gefahren, so Meyer. Weiter berichtete der Verwaltungschef, dass die Schule dabei sei, ein Digitalkonzept aufzustellen, um Mittel aus dem Niedersächsischen Digitalpakt zu erhalten. Zu dem Aufstellen des Konzeptes gehöre allerdings auch, gewisse andere Grundlagen zu schaffe. So seien auch die Lehrkräfte in Bezug auf die Digitalisierung nicht alle auf dem gleichen Stand. Im ersten Schritt seien bereits Smartboards angeschafft worden. Glasfaser sei bis in die Schule hinein vorhanden. Eine gute Nachricht sei auch, dass die Grundschule ab dem Schuljahr 2020/21 einen Schulsozialarbeiter als halbe Stelle einstellen werden kann. Die Ausschreibung wird das Kultusministerium zum Jahreswechsel vornehmen.

Im kommenden Jahr ab August wird es auch wieder einen Auszubildenden in der Verwaltung geben. „Auch im Verwaltungswesen ist der Fachkräftemangel angekommen“, so Meyer. Mit einem Jahr Pause sei dies dann der vierte Auszubildende zum Verwaltungsfachangestellten in fünf Jahren.

Weiter berichtete Meyer aus der Sitzung des Verwaltungsausschusses. Der Ausschuss hat beschlossen, dass die Verwaltung in Bezug auf eine Abweichungssatzung für Sebexen etwas vorbereiten solle. Dies könne jedoch erst nach Abschluss des noch laufenden Flurbereinigungsverfahren erfolgen, also frühestens im Jahr 2021.

Was den Nachtragshaushalt bezüglich des Friedhofs- und Bestattungswesens und den dazugehörigen Gebührenordnungen anginge, habe der VA dem Rat empfohlen, diese mit den eingearbeiteten Änderungen zu beschließen. „Wir haben versucht, eine Vereinheitlichung herzustellen und mussten auch die neuen Vorgaben des Niedersächsischen Friedhofsrechts einarbeiten“. Des weiteren beteilige man sich an der Aktion der Deutschen Telekom „Wir jagen Funklöcher“. Mit der Aktion will die Telekom beim Netz-Ausbau neue Wege gehen. „Wir jagen Funklöcher“ richtet sich an Kommunen, die bisher beim Mobilfunk-Ausbau zu kurz gekommen sind.

Die Telekom will gemeinsam mit 50 Kommunen auf die Jagd nach Funklöchern gehen. Die Gemeinde will sich speziell mit dem Ort Wiershausen bewerben, weil dort so gut wie keine Mobilversorgung vorhanden sei, so Meyer. In diesem Jahr noch erfolgen soll der erste Spatenstich für die neue Vererdungsanlage.hn