Mit Teamgeist und Tempo zum Erfolg

Jugendfeuerwehr Kalefeld feierte 50-jähriges Bestehen / Spaß stand bei Spiel ohne Grenzen im Vordergrund

Beim Spiel „Blinde Kuh“ war Teamgeist und genaues Zuhören gefragt.

Kalefeld. Teamgeist, Fingerspitzengefühl, Geschicklichkeit, Mitdenken und Tempo waren gefragt: Aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens richtete die Jugendfeuerwehr Kalefeld am Sonnabend ein Spiel ohne Grenzen aus.

Acht Teams durchliefen bei hochsommerlichen Temperaturen und Sonnenschein den aus sechs Stationen bestehenden Parcours. Darunter waren drei Kinderfeuerwehrgruppen und eine THW-Gruppe. Unterschiedliche Fähigkeiten waren an den Stationen gefragt: So galt es für jeweils zwei Mitglieder mit undurchsichtiger Brille eine Trage durch einen Parcours zu transportieren, ein anderes Mitglieder der Gruppe gab Anweisungen. Wenige Meter weiter mussten die Teilnehmer unter anderem einen Tischtennisball durch einen Schlauch drücken, an anderer Stelle war Curling mit einer Feuerwehrkupplung angesagt.

Erstmals in ihrer Geschichte hat die Jugendfeuerwehr Kalefeld mehr weibliche als männliche Mitglieder: fünf Mädchen und vier Jungen, lauten die aktuellen Zahlen, sagte Jugendfeuerwehrwart Tobias Laue. Jeweils freitags von 17 bis 19 Uhr kommen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die zwischen zehn und 16 Jahren alt sind, am Feuerwehrhaus zusammen.

Außer feuerwehrtechnischen Übungen wird Geselligkeit groß geschrieben, im Sommer fahren die Mitglieder ins Zeltlager, Ausflüge und Fahrten zum Schwimmen gehören ebenfalls zum Programm. Nächste Herausforderung ist der Gemeindeorientierungsmarsch im Oktober, so Laue.

„50 Jahre Jugendfeuerwehr heißt 50 Jahre Nachwuchsgewinnung für die aktive Wehr“, betonte Laue vor der Ergebnisverkündung. „Wenn man alle Aktiven wegnehmen würden, die nicht in der Jugendfeuerwehr waren, sehe es glaube ich in der Gemeinde und in Kalefeld nicht so gut aus“, verdeutlichte der Redner. Laue hofft, dass in den kommenden Jahre viele Jugendliche in die aktive Wehr übernommen werden können.

Die Arbeit mit Jugendlichen mache Spaß, „das gibt einem auch ein bisschen Auftrieb für die weitere Arbeit in der Feuerwehr“, betonte Abschnittsleiter Carsten Winkler. Glückwünsche überbrachte neben weiteren Rednern auch Gemeindebrandmeister Karsten Müller. Jugendfeuerwehr sei eine schöne Zeit, an die sich die Mitglieder noch lange erinnern werden. „Ihr werdet sie später einmal vermissen.“

Sieger des Wettbewerbs der Kinderfeuerwehren wurde die Gruppe Altämter Feuerwehrzwerge zwei vor den Altämter Feuerwehrzwergen eins und drei. Bei den Jugendfeuerwehren gewann die Gruppe aus Sebexen, vor Echte und Düderode, der THW-Jugend Northeim und der Jugendfeuerwehr Oldenrode. Zum Programm gehörte auch eine kleine Fahrzeugpräsentation. Zu sehen waren Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und des Deutschen Roten Kreuzes Altes Amt. „Die Kinder interessierten sich besonders für die technische Ausstattung“, berichtete Ortsjugendleiter Björn Langnickel vom THW-Ortsverband Northeim.art

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