Wechsel in der Leitung der Revierförsterei Stauffenburg

Niedersächsische Landesforsten verabschieden Rolf Schulz in den Ruhestand

Förster Rolf Schulz (Mitte) mit seinem Nachfolger Mario Knoop (links) und dem Forstamtsleiter Henning Geske.

Seesen/Oldenrode. Revierförster Rolf Schulz ist im Ruhestand. Das Niedersächsische Forstamt Seesen verabschiedete am vergangenen Freitag den Leiter der Försterei Stauffenburg im Rahmen einer Feierstunde, zu der Rolf Schulz Kollegen und Weggefährten eingeladen hatte. Forstamtsleiter Henning Geske würdigte in einer Rückschau seine Leistungen für den Wald und dankte dem langjährigen Revierleiter für die erfolgreiche Leitung „eines der anspruchsvollsten Reviere in den Niedersächsischen Landesforsten“, so Geske.

Rolf Schulz übergibt das Revier an seinen Nachfolger Mario Knopp, der bereits während seiner Ausbildung bei Schulz die Försterei Stauffenburg kennengelernt hatte. Die Forstämter Lonau, Grund, Riefensbeek, Clausthal-Schulenberg und Lautenthal waren Stationen im Berufsleben des 66-jährigen Forstmannes.

Rolf Schulz hatte 20 Jahre lang in Hahnenklee gelebt und gearbeitet und war seit 2005 für das Revier Stauffenburg am westlichen Harzrand verantwortlich Die Wälder im Dreieck rund um Gittelde, Oldenrode und Münchehof hatte er mit Gründung der Anstalt Niedersächsische Landesforsten im vergrößerten Revier von seinem Vorgänger Gerrit Zimmermann übernommen.

Der Beispielswald Das Revier zeichnet eine besondere Bedeutung in Hinblick auf die naturgemäße Bewirtschaftung aus: Der so genannte „Landteil“ wurde 2008 als Beispielswald für einen vorbildlich naturgemäß bewirtschafteten Betrieb durch Pro Silva Europa ausgezeichnet.

„Rolf Schulz hat mit hoher Passion und Fingerspitzengefühl die dort seit über 70 Jahren praktizierten waldbaulichen Grundsätze fortgesetzt“, betonte Geske bei der Verabschiedung. Seesens Forstamtsleiter zählte die anspruchsvollen Sonderaufgaben auf, die mit der Leitung des Reviers Stauffenburg verbunden sind.

Neben der Ausbildungswerkstatt, der engen Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Forstlichen Bildungszentrum, der Maschinenhalle und einem Schlechtwetterarbeitsplatz meisterte Schulz auch zahlreiche Exkursionen mit großem Engagement. Geske dankte Rolf Schulz für seine teamorientierte und kollegiale Zusammenarbeit.

„Viele der von ihm erfolgreich ausgebildeten Anwärterinnen und Anwärter konnten nicht nur fachlich von ihm lernen“, lobte Geske und wünschte ihm alles Gute für den Ruhestand. In seiner Zeit als Pensionär will sich Schulz besonders um den Schutz von Insekten kümmern, wobei ihn Hummeln und Bienen besonders begeistern würden, verriet der frischgebackene Ruheständler.red

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