Plattform für regionale Produkte

Regionalregal der Marke „Kostbares Südniedersachsen“ im Rewe-Markt in Echte eröffnet / Platzierung an drei Stellplätzen

Siegfried Kappey, Vorsitzender des Erzeugerverbands „Kostbares Südniedersachsen“, erläuterte das Konzept der Marke „Kostbares Südniedersachsen“ und des Regionalregals.

Echte. Großer Bahnhof im Rewe-Markt Echte. Ein neues Regionalregal der Marke „Kostbares Südniedersachsen“ ist dort am Donnerstag in Anwesenheit des Vorsitzenden dieses Erzeugerverbands, Siegfried Kappey, der Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, von Marktbetreiber Guido Preisner sowie Erzeugern und weiteren Repräsentanten aus Politik und Verwaltung eröffnet worden.

„Ich möchte heute das Thema Regionalität in den Mittelpunkt stellen“, sagte der selbstständige Rewe-Kaufmann Preisner zu Beginn seiner Ansprache. „Als Kaufleute haben wir immer schon erkannt, dass nicht nur der nationale Einkauf und europaweit die Produkte von Bedeutung sind, sondern für den Kunden schon immer Produkte der Region von Interesse waren.“

Die selbstständigen Kaufleute der Rewe unterstützten dies. Preisner habe den Ball, der ihm vom Verband Südniedersachsen zugespielt worden sei, gerne aufgenommen. Es habe sich eine sehr gute Zusammenarbeit und eine tolle Unterstützung entwickelt. Platziert seien die Produkte unter dem Label „Kostbares Südniedersachsen“ an drei Stellen im Markt.

Um als Mitgliedsbetrieb in der Produzentenfamilie „Kostbares Südniedersachsen“ anerkannt zu werden, müsse der Betrieb seinen Sitz in der Region haben und die Zutaten so weit wie möglich aus der Region stammen, benannte Kappey die Kernkriterien. Ein unabhängiger Qualitätsausschuss prüfe die einzelnen Betriebe, ob sie aus Sicht des Verbrauchers auch wirklich regional sind und nicht gemogelt wird.

Bei dem Konzept des Labels zeige sich die Emotion der Verbundenheit in der Region mit den Menschen. Im näheren Umfeld von Northeim sei es die erste Eröffnung. „Wir werden weitere folgen lassen“, kündigte Kappey an. Das Konzept „Kostbares Südniedersachsen“ könne dazu beitragen, „dass man stolz ist auf seine Produzenten, dass man stolz ist auf seine Region und eine Wiederentdeckung unserer Heimat und eine Identifizierung in allen anderen Bereichen stattfindet“. Abschließend kündigte Kappey an, dass die Südniedersachsentage 2020 in Imbshausen stattfinden. Es spiele eine ganz große Rolle für die Identitätsentwicklung und Rückbesinnung auf die Region, wenn wir Veranstaltungen anbieten, die sich nur mit dem Thema Regionalität beschäftigen

„Regionalität ist mittlerweile ein Muss, weil wir Verbraucherinnen und Verbraucher immer mehr Wert legen auf hochwertige Produkte und auch auf regionale Produkte“, so Klinkert-Kittel. Über die Zertifizierung könne den Verbrauchern deutlich gemacht werden, dass hier keine Mogelpackungen unterwegs sind, sondern es sich um regionale Produkte handelt.“

„Regionalität verbindet“, betonte Gemeindebürgermeister Jens Meyer. Im Zusammenspiel aller Akteure sei es wieder mal ein tolles Beispiel, dass Südniedersachsen zusammenrückt. Sponsoren, Initiativen, Erzeuger, Politik und auch der Enzelhandel würden zum Gelingen des Projektes beitragen. Er dankte den Sponsoren vor Ort, dass sie dieses Engagement unterstützen. „Es tut den Leuten, es tut der Region gut.“art

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