Rat fordert Fortbestand der Auetalschule zu sichern – solang es sinnvoll ist

Einstimmiger Beschluss als Appell an den Landkreis als Schulträger der Oberschule in Kalefeld

Kalefeld. Ist die Auetalschule Altes Amt, die Oberschule in Trägerschaft des Landkreises Northeim am Standort Kalefeld noch zu retten? Seit Jahren droht der Bildungs- einrichtung das Aus. Prekär wurde die Situation in diesem Jahr, als plötzlich die Leiterinnen der Oberschulen Kalefeld (Angelika Metje) und Bad Gandersheim (Antke Brethauer) Einigkeit zeigten und sich für eine Zusammenführung beider Oberschulen am Standort Bad Gandersheim aussprachen.

Die Mandatsträger der politischen Gruppierungen in der Gemeinde Kalefeld wollen die Auetalschule Altes Amt weiterhin am Standort Kalefeld wissen. Dies hat der Rat in den vergangenen Jahren immer betont, wenn einmal mehr auf Kreisebene über die Zukunft der Schule debattiert wurde.

Am Donnerstag haben sich die Mitglieder des Gemeinderates einstimmig, also die Mandatsträger von SPD, CDU-Grüne und FWG, nach einer vorbereitenden Sitzung des Verwaltungsausschusses eine Resolution zur Zukunft der Auetalschule Altes Amt verabschiedet. Damit einen Appell an die Entscheidungsträger im Northeimer Kreistag und die Mitglieder des Kreisschulausschusses, der im Vorfeld der Kreistagssitzung am kommenden Dienstag in Einbeck tagt und eine Beschlussempfehlung zu Pro oder Contra Auetalschule auf den Weg bringen wird.

„Wir brauchen die weiterführende Schule vor Ort bis zur 10. Klasse, wir wollen kein Volk von Fahrschülern werden“, so formulierte es Wolfgang Meuschke, Vorsitzender der CDU-Grüne-Gruppe im Rat. Es gelte auch, die Landtagsfraktionen einzuschalten, um das Bildungsangebot im ländlichen Raum zu sichern.

Einigkeit im Rat, sich für eine freie Schulwahl nach dem Grundschulbesuch einzusetzen. „Wir wollen keine Festlegung der Schuleinzugsbereiche für weiterführende Schulen“, betonte Edgar Martin (FWG / Freie Wählergemeinschaft Altes Amt).

CDU-Ratsfrau Christel Eppenstein will sich als Mitglied des Northeimer Kreistages auf jeden Fall gegen eine Festlegung von Schuleinzugsbereichen für weiterführende Schulen einsetzen. „Freie Schulwahl für Kinder und Eltern“, so die Devise der Christdemokratin.eh

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