Schilder sollen versetzt und Kosten für Fußweg ermittelt werden

Ortsrat und Gemeindeentwicklungsausschuss waren sich einig, dass mehr für die Sicherheit getan werden muss

Mehr Sicherheit: Sebexer wünschen sich im Bereich Hohe Straße/Gandersheimer Straße die Errichtung eines Fußweges.

Sebexen. Bei der gemeinsamen Sitzung des Ortsrates Sebexen und des Dorfentwicklungsausschusses in der vergangenen Woche war auch der von den Sebexern gewünschte Fußweg im Bereich Hohe Straße/Gandersheimer Straße ein Thema auf der Tagesordnung.

Im August beantragte die FWG die Installation eines Fußweges. Grund dafür ist die Unübersichtlichkeit und räumliche Enge in der aktuellen Verkehrsführung der K 602 im Bereich Misttor, wodurch regelmäßige Gefahrensituationen zwischen motorisierten und nicht motorisierten Verkehrsteilnehmern entstehen würden. Um die Situation zu entschärfen wurde die Installation eines Fußweges am östlichen Fahrbahnrand vom Eckgrundstück eines Anliegers bis zum (Fuß-)Verbindungsweg Eichendorffstraße beantragt.

„Wegen der hohen Verkehrsdichte ist es dort sehr gefährlich. Bisher ist zum Glück noch nichts passiert, aber wenn dort mal ein Unfall passieren sollte, dann wegen Untätigkeit“, betonte der Ortsbürgermeister Hans-Dieter Bierwirth. Sowohl der Ortsrat als auch der Ausschuss entschieden sich einstimmig für zwei Anträge. Zum einen soll das Ortsdurchfahrtsschild auf Höhe der Verlängerung der Außenhäuserreihe südlich der Bebauungsgrenze sowie auch das Ortseingangsschild versetzt werden, um die Autofahrer früher auf die Geschwindigkeitsbegrenzung aufmerksam zu machen. Zum anderen soll die Verwaltung damit beauftragt werden, Ausbauvarianten eines Gehweges zu prüfen und Kostenschätzungen vorzulegen. Die Planungskosten sollen in den Haushalt 2020 mit aufgenommen werden. Nina Rehmsmeier (Grüne) schlug bis zu einer Lösung vor, dort eine Geschwindigkeitsmessstation mit sichtbarer Anzeige für die Autofahrer zu installieren.

Im weiteren Verlauf berichtete der Bauamtsleiter, Eberhard Bohnsack, dass der Breitband Ausbau in Kalefeld bis Ende Januar des kommenden Jahres fertiggestellt sein soll. Eine abschließende Abnahme erfolge durch den Bauhof. Was den Ausbau durch die Deutsche Glasfaser in Kalefeld und Sebexen anginge, verlaufe dieser eher schleppend. In kürze sollen die ersten Hausanschlüsse erfolgen.hn

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