Sebexen: Kollekte der Weihnachtsserenade für den „Wünschewagen“

Eine Überraschung nach dem Fest für den Kreisverband des Arbeiter-Samariter-Bundes

Spendenübergabe in der Kirche St. Martin zu Sebexen (von links): Pastor Rolf Wulkop, Sandra Engelking (Arbeiter-Samariter-Bund), Udo Dreilich (Blaskapelle Sebexen), Dietmar Kruse (Feuerwehr-Musikzug Kalefeld), Regina Kruse und Annemarie Macke (beide Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Sebexen).

Sebexen. Zum Ausklang der Adventszeit war wieder eingeladen in die Kirche St. Martin zu Sebexen zur „Festlichen Serenade“ der Blaskapelle Sebexen, verstärkt durch Musikerinnen und Musikern des Feuerwehr-Musikzuges Kalefeld.

Bis auf den letzten Platz besetzt waren die Kirchenbänke zu diesem stimmungsvollen Konzert.

Nach dem musikalischen Auftakt und der Begrüßung durch Pastor Rolf Wulkop „Der „Weihnachtsfrieden von 1914“ – eine wahre Begebenheit zum Weihnachtsfest im Ersten Weltkrieg zwischen deutschen und englischen Soldaten – gekonnt von Marvin Mittwoch vorgetragen. Weiteren Musikstücken folgten eine Weihnachtsgeschichte aus Namibia, vorgetragen von Hans-Werner Macke und ein Weihnachtsgedicht, vorgetragen von Annemarie Macke.

Für einen guten Zweck

Wie in den Vorjahren sollte die Kollekte einem guten Zweck zugeführt werden. Pastor Rolf Wulkop, der über den Kreisverband Northeim-Osterode des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) vom „Wünschewagen“ Kenntnis hatte, stellte den Besuchern der Konzertes das ASB-Projekt vor. Und: Es kam eine Kollekte in Höhe von 600 Euro zusammen.

Und es war keine Frage: Von den Musikanten wurde beschlossen, die Kollekte für den  „Wünschewagen“ zu spenden.

Der „Wünschewagen“

„Der Wünschewagen“ ist ein Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes in Deutschland. Es umfasst den Einsatz von umgebauten Krankentransportwagen zur Erfüllung letzter, meist langgehegter Wünsche von Sterbenskranken.

Das Projekt „Wünschewagen“ finanziert sich über Mitgliedsbeiträge, Spenden und das ehrenamtliche Engagement der „Wunscherfüller“.

Auch in Niedersachsen ist ein „Wünschewagen“ im Einsatz. Seinen Standort hat dieser in Hannover, von wo aus er landesweit eingesetzt wird. Unterstützung erhält das Wünschewagen-Team in Hannover durch die einzelnen ASB-Kreis- und Ortsverbände, so auch den ASB-Kreisverband Northeim-Osterode.

Seit 2017 ist der „Wünschewagen“ in Niedersachsen unterwegs. Über 90 Fahrten, die allein durch Spenden finanziert werden, wurden bisher organisiert.

Alle beteiligten Akteure der „Festlichen Serenade“  in Sebexen freuen sich, mit der Spende einen kleinen Beitrag zu diesem guten Zweck geleistet zu haben. Die Spende wurde jetzt als nachträgliche Festüberraschung in der St.- Martins-Kirche durch Vertreter von Blaskapelle, Feuerwehr-Musikzug und der Kirchengemeinde Sebexen an Sandra Engelking vom ASB-Kreisverband Northeim-Osterode übergeben. Engelking dankte: Mit einer „Wünschewagen“-Fahrt kann Sterbenden das Abschiednehmen etwas erleichtert werden.

Nähere Informationen zum „Wünschewagen“ erteilt Sandra Engelking (Telefon 05503/ 800052; engelking@asb-noerten.de).

Das nächste Benefiz-Konzert

Das nächste Konzert für einen guten Zweck ist bereits terminiert. Die Musikerinnen und Musiker der Blaskapelle Sebexen und des Feuerwehr- Musikzuges Kalefeld planen als „Auetaler Musikanten“ für den 10. März zugunsten der Turnermusikakademie Altgandersheim ein Benefiz-Konzert.

Die Turnermusikakademie wurde bekanntlich durch das Hochwasser in 2018 sehr stark beschädigt. „Wir als Auetaler Musikanten möchten einen Beitrag zur vollständigen Wiederherstellung der Turnermusikakademie in Altgandersheim leisten,“ so Udo Dreilich, Spartenleiter der Blaskapelle im FC Spiel und Sport Sebexen. Nähere Informationen zu diesem Benefiz-Konzert werden laut Dreilich zeitnah bekannt gemacht.

Wer Interesse hat, in der Blaskapelle mitzuwirken, ist herzlich willkommen. Der Spartenleiter: „Wir freuen uns über alle Interessenten aus nah und fern, ob mit oder ohne Notenkenntnisse.“

Wer Interesse hat,  der kann zu einem der Übungsabende zur unverbindlichen Kontaktaufnahme erscheinen. Vorabinformationen  erteilt Udo Dreilich telefonisch unter 05553/919220 oder 01520/ 4006580.eh

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