Stromverbrauch für Straßenbeleuchtung in einigen Orten fast halbiert

Umstellung der Leuchtmittel auf LED-Technik reduziert die Kosten erheblich

Gemeindebürgermeister Jens Meyer informierte.

Kalefeld. Vor vier Jahren ist in der Gemeinde Kalefeld mit der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik begonnen worden. Von den 1024 Brennstellen wurden bisher über 600 für LED umgerüstet, in der Regel erfolgte dabei ein Austausch von Quecksilberdampflampen, die 80 bis 125 Watt hatten gegen LED-Leuchtmittel mit 24 beziehungsweise 27 Watt. Dies berichtete Bürgermeister Jens Meyer während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung der Gemeinde Kalefeld und antwortete damit auf die konkrete Anfrage eines Mitglieds dieses Gremiums.

Es sei meist nur ein Austausch der Leuchtmittel erfolgt, erklärte Meyer. Vom Austausch des gesamten Lampenkopfs habe man aus Kostengründen Abstand genommen.

Vorrangig sei erst einmal versucht worden, die ältesten und verbrauchsstärksten Beleuchtungen zu erneuern, „deshalb haben wir auch in jeder Ortschaft bereits etwas getan“, erläuterte Meyer während der öffentlichen Sitzung am vergangenen Dienstagabend in der Auetalhalle in Willershausen.
Die Zuhörer erfuhren, dass in den Ortschaften Dögerode, Eboldshausen, Westerhof und Wiershausen der Austausch bis auf ganz geringe Ausnahmen fast komplett vollzogen sei. Dort lasse sich am deutlichsten die Energieeinsparung darstellen. Insgesamt habe sich der Verbrauch vom Jahr 2015 bis Ende 2019 fast halbiert.

Im Jahre 2015 seien knapp 160.000 Kilowattstunden Strom und in 2019 etwas über 78.000 Kilowattstunden verbraucht worden, dies entspreche einer Reduzierung von über 33.000 Euro. Die Einsparungen würden künftig nicht mehr so hoch werden, da sie bei Beleuchtungskörpern erfolge, bei denen der Unterschied im Energieverbrauch nicht ganz so hoch sei.art