Unterstützung für Spendenfonds gegen Kinderarmut in der Gemeinde Kalefeld

Altämter Verein „Gemeinsam besser leben“ spendet 200 Euro / Vorsitzende Brigitte Hansen übergibt Scheck

Die Vorsitzende des Altämter Vereins „Gemeinsam besser leben“, Brigitte Hansen (rechts), übergab einen symbolischen Scheck an die Verwalterin des Spendenfonds und Jugendpflegerin der Gemeinde Kalefeld, Ute Wardelmann.

Kalefeld. Vor mehr als 15 Jahren wurde in der Gemeinde Kalefeld die Aktion Lichtblick und damit ein Spendenfonds gegen Kinderarmut ins Leben gerufen. Der Altämter Verein „Gemeinsam besser leben“ hat die Aktion jetzt mit 200 Euro unterstützt. Vorsitzende Brigitte Hansen übergab am Freitagnachmittag einen symbolischen Scheck über diesen Betrag an Gemeindejugendpflegerin Ute Wardelmann, die den Fonds verwaltet und sich herzlich für die Unterstützung bedankte.

„Durch die schon so lange anhaltende Corona-Pandemie und die damit verbundene Kurzarbeit oder gar den daraus resultierenden Arbeitsplatzverlust ist möglicherweise auch in einigen Familien in der Gemeinde Kalefeld das Geld knapper geworden“, erläuterte Hansen, warum der Verein den Spendenfonds unterstützt. „Damit Kindern und Jugendlichen schnell unbürokratisch geholfen werden kann, möchten wir jetzt die leere Kasse vom Projekt ,Lichtblicke' etwas auffüllen. Wenn dadurch auch andere zu Spenden für dieses hervorragende Projekt bewegt würden, wären wir begeistert", betont die Vorsitzende im Namen des Vereins und fügt hinzu: „Von einer diesbezüglichen Spendensammelaktion weiß ich bereits und finde ein solches gemeinschaftsbezogenes Engagement ganz hervorragend“.

Wardelmann hatte die Aktion Lichtblick gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten Siery Mennecke gegründet. Entstanden sei sie aus der Erfahrung, dass es zunehmend Familien gibt, die gravierende finanzielle Probleme haben. „Damit die Chancengleichheit der Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben für Kinder nicht nur ein Wort ist, wurde der ,Lichtblick’ ins Leben gerufen“, konkretisiert Wardelmann.

Der „Lichtblick“ finanziere sich aus Spenden von Einzelpersonen, Vereinen, Aktionen dafür, Kollekten und ähnlichem. Zum Glück habe sich die Situation für Kinder etwas gebessert. Schulessen seien mittlerweile kostenlos, es gebe Teilhabegutscheine für Hartz4-Empfänger für verschiedenste Bereiche.
Trotzdem könne es immer wieder zu Notsituationen kommen, in denen Kinder finanzielle Unterstützung brauchen, damit sie all das machen können, was andere Kinder auch machen können, wie zum Beispiel Klassenfahrten und an Ferienfreizeiten oder Ferienpassangeboten teilnehmen.
Wardelmann gibt zu bedenken, dass nicht nur Hartz4-Empfänger arm sein können. „Auch in jeder anderen Familie kann es zu Situationen kommen, dass Kinder Unterstützung brauchen.“

Die Kontaktaufnahme erfolge meist über Kindergärten, Schulen, die Pastoren oder andere Institutionen. Nach einer kurzen Prüfung, ob sämtliche anderen Zuschussmöglichkeiten abgeklärt wurden, werde geholfen. „Unbürokratisch und zielgerichtet“, betont Wardelmann.#

Sie hofft, dass durch Aktionen und Einzelspenden die Kasse des Spendenfonds wieder aufgefüllt wird. Der Spendenfonds kann unterstützt werden unter dem Verwendungszweck „Aktion Lichtblick“ auf das Konto der Gemeinde Kalefeld bei der Kreis-Sparkasse Northeim, BIC NOLADE21NOM, IBAN DE 83 2625 0001 0044 0008 00art