Was wird aus dem Pfarrhaus?

Eine Gemeindeversammlung

Steht unter Denkmalschutz und ist ortsbildprägend: Das viergeschossige Pfarrhaus in Willershausen. Es steht weitergehend leer. Die Unterhaltungkann die Kirchgemeinde nicht tragen. Nun steht einmal wieder der Verkauf auf der Tagesordnung.

Willershausen. Es ist ein imposantes Gebäude, das Pfarrhaus in Willershausen. Es ist bis heute eines der größten Pfarrhäuser in der evangelisch-lutherischen Landeskirche und wurde nach den Plänen des Baumeisters Conrad W. Haase errichtet. Der Backsteinbau mit vier Stockwerken im neugotischen Stil steht seit 1866 auf dem Kirchenhügel, gleich neben der St.-Alexander-Kirche. Das Gebäude wurde seinerzeit als Sitz der Superintendentur errichtet.

Das Pfarrhaus war bis zum Jahr 2000 in der Tat ein Pfarrhaus, hier wohnte der Seelsorger der Kirchengemeinde. Seit fast 20 Jahren steht das Gebäude leer, einen eigenen Pastor hat die Kirchengemeinde schon lange nicht mehr.

Seit Jahren wird über die Zukunft das unter Denkmalschutz stehenden Hauses gesprochen. Und immer wieder war auch vom Verkauf die Rede. Nun scheint ein Verkauf Realität zu werden. Auch weil die Kirchgemeinde finanziell nicht in der Lage ist, die Unterhaltung des Pfarrhauses zu meistern – aus finanziellen Gründen.

Der Kirchenvorstand hat beschlossen, das Pfarrhaus an die Pfarrhausstiftung Harz zu veräußern. Die Stiftung will leerstehende Pfarrhäuser in der Region erhalten und in ihnen Wohnraum schaffen.

Wenn das Gebäude den Besitzer wechseln sollte, dann könnte die Kirchgemeinde Willershausen-Oldershausen die untere Etage anmieten und die Räumlichkeiten als Pfarrbüro und Gemeinderäume nutzen. Derzeit finden im Pfarrhaus die Kindergottesdienste statt, treffen sich hier der Frauentreff und der Männerstammtisch.

Am 23. September: Der Kirchenvorstand informiert

Der Kirchenvorstand lädt für Montag, 23. September, um 19.30 Uhr die interessierten Gemeindemitglieder zu einer Gemeindeversammlung in das Pfarrhaus und will an diesem Abend ausführlich informieren.eh

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