„Wenn die Weihnachtsmaus kommt“

Gelungenes Adventssingen in der St. Ulrich-Kapelle in Westerhof

Die Chorgemeinschaft Oldenrode mit den Dorfmusikanten.

Westerhof. Inzwischen ist es schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass sich die St. Ulrich-Kapelle in Westerhof am Sonnabend vor dem dritten Advent zum Adventssingen mit Menschen füllt. Fröhlich und beschwingt ging es in der Kapelle zu, standen doch wieder Darbietungen von vier Gruppen auf dem Programm.

Ein großes Dankeschön richtete der Vorsitzende des Heimatvereins, Manfred Meyer, an Pastor Michael Falk und den Kapellenvorstand. „Es ist schön, dass wir mit unserem Adventssingen hier, in diesem schönen Ambiente, zu Gast sein dürfen“. Pastor Falk erwiderte den Dank.

Der dritte Sonntag im Advent stehe unter dem Motto „Bereitet dem Herrn den Weg“ und das hänge mit dem Tun und Handeln der Menschen zusammen. „Das tun wir mit dem Herzen und dem Gemüt“, so Falk „und hier kommt das Singen ins Spiel“.

Die erste Gruppe des Abends war die Chorgemeinschaft Oldenrode unter der Leitung von Matthias Hoffmann. Diese präsentierte „Stern über Bethlehem“ und „Felice Navidad“. Zusammen mit der Kindergruppe der Dorfmusikanten aus Oldenrode, die mit kleinen Schellen und Glöckchen ausstaffiert war, wurde dann auch das Lied „Kling Glöckchen“ gespielt. „Das ist unser Nachwuchs“, so Hoffmann „es dauert zwar noch ein bisschen, bis sie in den Chor eintreten können, aber die Zeit lohnt sich“.

Im Anschluss präsentierte der Gemischte Chor Nienstedt sein Können, unter anderem mit dem mit Lied „Wünsche und Gedanken“. Auch der Gemischte Chor Westerhof war dabei und sang „Es ist für uns eine Zeit angekommen“. Beide Chorgemeinschaften werden von Marion Peinemann geleitet. Zwischen den einzelnen Darbietungen wurden Weihnachtslieder mit allen Besuchern gemeinsam gesungen, wie zum Beispiel „Vom Himmel hoch“ oder „O du Fröhliche“.

Kinder präsentierten ein Weihnachtsgedicht

Eine besonders schöne Darbietung kam von vier Kindern, die das Gedicht „Die Weihnachtsmaus“ vortrugen. In dem Gedicht geht es darum, dass zur Weihnachtszeit wie von „Geisterhand“ reihenweise die Süßigkeiten verschwinden. Das kann doch nur die Weihnachtsmaus gewesen sein, so der Tenor des Gedichts.

Nach der Veranstaltung waren die Gäste noch zu Glühwein und alkoholfreiem Punsch sowie Kaltgetränken in die Scheune der Familie Klügel eingeladen. Auch für das leibliche Wohl war mit Bockwurst und Krakauer gesorgt. Ein schöner Ausklang eines Abends in Westerhof.Das gemeinsame Singen in dieser Form fand bereits zum dritten Mal statt.hn