Wunsch nach Tempo 30 für Lindenstraße

Ortsrat Echte: Die Informationstafel soll erneuert werden

Anwohner der Lindenstraße wünschen sich eine Geschwindigkeitsbegrenzung.

Echte. Wie Ortsbürgermeister, Bernd-Andreas Hermann in der jüngsten Sitzung des Ortsrates in Echte berichtete, haben mehrerere Einwohner den Wunsch geäußert, das Tempo auf der Lindenstraße auf 30 Stundenkilometer (km/ h) zu reduzieren. Die Straßen im Ortskern seien schmal, sodass eine Reduzierung des Tempos notwendig sei. Besonders im Kreuzungsbereich auf Höhe einer Fahrschule ist laut eines Anwohners ein „schwieriger Verkehrspunkt vorhanden“. Zudem würden die Kindergartenkinder bei ihren Ausflügen diesen Weg gehen.

Hermann betonte, dass eine Temporeduzierung auf einzelnen Straßenabschnitten wahrscheinlich nicht genehmigt würde. Folglich müsste der gesamte Bereich des Ortskerns als Tempo 30-Zone ausgewiesen werden, was enorme Folgekosten mit sich ziehe. Denn dann müssten rund 16 beidseitig ausgewiesene Schilder in Richtung aller Ortszufahrten zu diesem Bereich aufgestellt werden. Da kämen schnell Kosten von mindestens 10.000 Euro zusammen. Dennoch werde man das Thema intern diskutieren und zusammen mit dem Landkreis und der Polizei eine Verkehrsschau durchführen.

Bei der Gelegenheit kam auch die Frage auf, ob ein Aufstellen von mobilen Geschwindigkeits-Displays der Verkehrswacht an bestimmten Stellen im Ort möglich sei. Diese Displays zeigen dem Fahrer die Geschwindigkeit an, zeichnen die Anzahl der Fahrzeuge wie auch die gefahrenen Geschwindigkeiten auf. Die Displays können jedoch nur an geraden Strecken aufgestellt werden.

Im weiteren Verlauf stellte der Ortsbürgermeister den Entwurf für die Haushaltsplanung 2020 vor. Für Repräsentationen und Ehrungen sind 700 Euro geplant, für Heimatpflege und Zuschüsse an Vereine 400 Euro, für Sammlungen 50 Euro. Für die Betreuung älterer Bürger sind 450 Euro geplant sowie für die Bewirtschaftung des Bürgerhauses 1.900 Euro. Insgesamt plant der Ortsrat mit Ausgaben von rund 8.200 Euro.

Im Ortsrat war man sich auch einig, die Informationstafel am REWE-Einkaufsmarkt zu erneuern. Die Tafel sei nicht mehr auf dem neuesten Stand, so Hermann. Die Kosten belaufen sich pro Seite auf rund 150 Euro.

Bezüglich des Beschlusses über die Neufassung der Satzung über das Friedhofs- und Bestattungswesen einigten sich die Ortsratsmitglieder darauf, die Grabliegezeiten doch bei 25 Jahren zu belassen. Ansonsten würde sich bei der Gebührenordnung nur der Punkt ändern, dass bei einer Verlängerung der Grabstätte nun pro Jahr Gebühren, anstatt wie bisher eine Pauschale, erhoben werde, so Harald Meyer (Verwaltungsmitarbeiter).

Des Weiteren berichtet Bernd-Andreas Hermann, dass die Arbeiten zum Glasfaser-Ausbau in Echte im September beginnen sollen. Bis dahin müssen noch einige Genehmigungen eingeholt werden.

Es werden Personen gesucht, die einen freiwilligen Fahrdienst übernehmen. Dabei handelt es sich um Fahrten für ältere und gehbehinderte Bürger, die so besser zum Friseur, zum Arzt oder zum Einkaufen gelangen. Dafür kann das eigene Fahrzeug oder nach Absprache auch das Elektroauto der Gemeinde verwendet werden. Interessierte sollen sich an die Verwaltung wenden.

Auf Nachfrage einer Einwohnerin berichtet Ortsbürgermeister Hermann, dass das Tor am Friedhof durch den Bauhof ersetzt werde, da es morsch sei und eine Unfallgefahr darstelle.hn