Ausstellungseröffnung „Zeitzeichen“

Der Kunstkreis lädt am Sonnabend, 13. Oktober, zur Ausstellung mit Werken von Hans Manhardt

Hans Manhardt stellt im Kloster Brunshausen aus.

Brunshausen. Der Kunstkreis freut sich mit dem Bad Harzburger Künstler Hans Manhart, dessen Ausstellung unter dem Titel „ZEITZEICHEN“ anzukünden und dazu alle Kunstinteressierten am Sonnabend, 13. Oktober, um 16 Uhr, in die Kunstkreisräume im Kloster Brunshausen zur Eröffnung einzuladen.

Hans Manhart, 1952 in Goslar geboren, studierte von 1972 bis 1977 Kunstpädagogik und Freie Malerei an der HBK Braunschweig bei den Professoren Monkiewitsch, Winter-Rust und Voigt. Nach einem Anschlussstudium der Freien Malerei erhielt er von 1981 bis 1986 einen Lehrauftrag für Malerei im FB Kulturpädagogik sowie an der Wissenschaftlichen Hochschule Hildesheim.

Er ist Mitglied im BBK Braunschweig, in der Künstlergruppe Arche in Hameln und in der Künstlergruppe Permanent 11 sowie Mitglied in der Berufsgruppe Bildender Künstler Harz.

Seit 2014 ist Hans Manhart Leiter der Rathausgalerie der Stadt Bad Harzburg. Der Künstler ist passionierter Maler und seine Leinwand- und Papiermalereien haben dabei die Farbe selbst zum Thema. Dies zeigen seine Farbfeldmalereien, welche gestische Spuren tragen, verursacht durch Spachtel- oder Fingerspuren und sich meist durch eine Grundfarbe charakterisieren. Mal ist es ein leuchtendes Gelb, mal sind es ein Schwarz, ein helles Blau oder ein tiefes Rot.

Hans Manhart sagte über sich und seine Kunst: „Ich war zeitlebens ein Suchender“. Selbstkritik nämlich lässt ihn Werke im „Werden“ schon mal zerreißen. Neben seinem Interesse an der Literatur betont er: „Malerei macht mich zufrieden. Kunst ist eine Komponente meines Lebens – Natur eine weitere.“ Nach dem naturwissenschaftlichen Studium an der Technischen Universität Clausthal trat dann nach dem Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig das Künstlerische mit der Kunstpädagogik in den Vordergrund und wurde zu seiner beruflichen Basis: „Ich bin darin sehr aufgegangen. Dennoch – das eigene Kreativsein fand immer Zeitfenster.

Egal, ob nachmittags, abends oder an den Wochenenden. Eine intensive Phase lang, bis es abebbt, gefolgt von einer Phase des ‚Aufsichwirkenlassens‘, des Guckens. Dann kam ein Impuls – und es springt nur so heraus.“

Er berichtet, dass seine Kunst im Laufe der Zeit spielerischer, leichter und lockerer geworden ist. Vormals sei er der Knecht des Motivs gewesen, habe sich dem Gegenständlichen, dem Sujet, angepasst, selbst, wenn es schön war, von der Natur zu lernen.

Weitere interessante sowie detailliertere Informationen über Hans Manharts Kunstwerke  erfahren Sie bei der Einführung der Ausstellung am Sonnabend, 13. Oktober, um 16 Uhr, zu der alle Kunstinteressierte herzlich eingeladen sind. Die Ausstellung ist freitags, sonnabends und sonntags von 15 bis 17 Uhr bis einschließlich Sonntag, 4. November, bei freiem Eintritt geöffnet.red

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