Besonderes Jahr für die Roswithastadt

Martini-Empfang des Gandersheimer Wirtschaftsforums mit Präsentation der Firma GHK Domo

Beifall für die Redner von den Besuchern im Rosencafé.

Brunshausen. 2019 ist ein ganz besonderes Jahr für Bad Gandersheim. Diese Einschätzung gab der Vorsitzende des Gandersheimer Wirtschaftsforums, Karsten Dielzer, zu Beginn des 20. Martini-Empfangs. Im Rosencafé in Brunshausen trafen sich rund 90 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Kunst und Kultur, darunter die stellvertretende Bürgermeisterin Karin Albig.

Besonders sei das Jahr, weil zum einen der Auftrag für ein Citymanagement vergeben worden sei und weil es nun konkret und erlebbar mit den Vorbereitungen für die Landesgartenschau 2022 losgehe. Letzte Großveranstaltung, die das GWF in diesem Jahr ausrichte, sei der Weihnachtsmarkt vom 5. bis 15. Dezember „in toller Kulisse vor dem Dom“. Unterstützt werde die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder vom Kur- und Verkehrsverein.

Für eine Mitgliedschaft im Förderverein Landesgartenschau Bad Gandersheim warb Vorsitzender Dr. Rolf Holbe. „Unsere Aufgabe ist es, der Landesgartenschau zuzuarbeiten mit Ideen und Projekten“, brachte er das Anliegen des Vereins auf den Punkt. Gebraucht werde der Verein, „um denjenigen, die in der Landesgartenschau mitarbeiten wollen, sowohl rechtlich als auch organisatorisch einen Rahmen zu geben".

Der Martini-Empfang bot auch in diesem Jahr wieder eine Plattform, auf der sich ein regionales Unternehmen vorstellen konnte. In diesem Jahr war es die Firma GHK Domo, die ihren Sitz in Altgandersheim hat.

Schwerpunkt sei der Ausbau von modularen Funktionseinheiten für Krankenhäuser, erläuterte Jens Hoppmann aus der Geschäftsleitung des 1985 gegründeten Unternehmens. „Vom ersten Schritt bis zur Übergabe sind wir als Partner tätig“, betonte er. Die Beratung beginne schon weit vor Baubeginn, zum Teil werde die Planung übernommen, bevor Produktion und Montage folgen.

Ein gebauter Operationsraum sei stets ein Unikat, ihn gebe es in dieser Form kein zweites Mal, betonte Hoppmann. Zu den Produkten, die in den vergangenen 30 Jahren von dem Unternehmen entwickelt worden sind, gehören unter anderem OP-Wandsysteme, Funktionsmöbel für diese Bereiche, Trennwände, Umkleideanlagen und Zubehörteile. Ganz wichtig sei das Thema Nachhaltigkeit.

Die Firma verwende 100 Prozent Ökostrom, so Hoppmann. Zu großen Teilen werde hochdruckverpresstes Laminat eingesetzt, das zu 70 Prozent aus Papier und 30 Prozent aus verschiedenen Harzen bestehe. Es werde unter hohem Druck und hoher Temperatur verpresst. Dadurch sei es wasserfest und beständig gegen Laugen und Säuren, es komme auch in Außenbereichen zum Einsatz.

Zu 85 Prozent würden die Produkte vorproduziert, was zu kurzen Montagezeiten vor Ort führe. Hoppmann nannte Beispiele für besondere Anforderungen und zeigte Anwendungen aus dem Pharmabereich.

Er sprach über Personenumkleidebereiche, die Schleusen genannt werden. Zum Portfolio von GHK Domo gehören auch Laborräume und Labormöbel, erfuhren die Zuhörer, bevor der Gast Umsetzungen aus dem Reinraumsegment und Beispiele aus dem Bereich Schwimmbäder sowie Sportstätten sowie Badmodule und weitere Produktfelder vorstellte. Auch das Thema Barrierefreiheit spiele eine wichtige Rolle, verdeutlichte Hoppmann den Gästen.art

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