Hoffen auf Fördergelder für Probenraum

Kirchliches Jugendzentrum Phoenix: Jahreshauptversammlung des Trägervereins

Geschäftsführer Thomas Ehgart, Beisitzerin Colin Fischer, erste Vorsitzende Sabine Dyrba, Beisitzerin Selina Schöneberg und zweiter Vorsitzender Tom Kruse in den Räumen des kirchlichen Jugendzentrums Phoenix in Wrescherode.

Wrescherode. Wo sich in lange zurückliegenden Zeiten „Die Schröders“ zum Proben getroffen haben, soll im Keller des kirchlichen Jugendzentrums Phoenix wieder ein Band- und Probenraum entstehen. Dieses Vorhaben war ebenso wie weitere Projekte ein Thema in der Jahreshauptversammlung des kirchlichen Trägervereins Phoenix dieser Einrichtung. Geschäftsführer Thomas Ehgart hofft zusammen mit dem Team und Besuchern des Jugendzentrums, dass der entsprechende Förderbescheid in diesen Tagen eintrifft.

Der Förderantrag über 12.000 Euro wurde bei der Landeskirche Braunschweig gestellt. „Wenn der Antrag bewilligt wird, dann wollen wir die zwei zusammenhängenden Räume im Keller mit Strom, Heizung und Schallschutz ausbauen“, erklärt Ehgart. Es gebe bereits zwei konkrete Anfragen. So wolle eine Jugendband, die bereits in den Startlöchern stehe, dort proben. Außerdem überlege der Kantor der Stiftskirchengemeinde, ob er dort Unterricht geben könne. Nach Corona könnten dort auch der Jugendchor und der Kinderchor singen.

Ein weiteres Vorhaben ist der Bau einer Soccer Arena – eines Klein-Fußball-Feldes – im Garten des Phoenix (GK berichtete), für den seitens des Bauamtes bereits Zustimmung signalisiert worden sei. Während des Neujahrsempfanges der SPD seien bereits 3000 Euro für das insgesamt 40.000 Euro teure Projekt an Spenden eingesammelt worden. Der bei der Aktion Mensch gestellte Förderantrag sah eine Unterstützung von 90 Prozent zu.

Die Pandemie macht einer möglichen Förderung in dieser Höhe allerdings einen Strich durch die Rechnung, da die Aktion Mensch nun vermehrt Corona-Projekte unterstützt. Dadurch wären für das Phoenix-Projekt nun nur noch maximal 45 Prozent möglich. „Wir müssen uns nun nach anderen alternativen Fördertöpfen umsehen und sind schon im Gespräch“, fasste Ehgart zusammen.

Der Geschäftsführer kam noch auf ein drittes Projekt zu sprechen: die früher vom „Palaver“ genutzte Halle wieder in Betrieb zu nehmen, die derzeit aus Brandschutzgründen geschlossen sei. Bevor ein so großes Projekt mit einem Kostenvolumen von 100.000 Euro angefasst werde, müsse es allerdings allgemeine Planungssicherheit gebe.

Der Vorstand setzt sich nach den Wahlen wie folgt zusammen: Sabine Dyrba, erste Vorsitzende; Tom Kruse, zweiter Vorsitzender; in Abwesenheit wurde Mario Sauer zum Kassenwart gewählt. Das Amt der Beisitzer bekleiden Selina Schöneberg und Colin Fischer. Die vom evangelischen Kirchenvorstand der Stiftskirchengemeinde zu bestätigenden Delegierten sind: Christina Hoffmann-Gräsche, Sarah Lange und Geschäftsführer Thomas Ehgart.

Ein anderes Projekt ist, mit Jugendlichen eine App zu entwickeln, in der sie Neuigkeiten und Artikel veröffentlichen. Acht Jugendliche sind an dem Vorhaben beteiligt. Sie wollen über Themen schreiben, die Jugendliche in der Region interessieren. Dafür üben sie derzeit mit einer Journalistin.art

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