Paracelsus Reha-Kliniken kehren zur Normalität zurück

Hohe Hygienestandards – verkleinerte Therapiegruppen / Aufnahme von Begleitpersonen und -kindern weiterhin nicht möglich

Die drei Paracelsus-Kliniken in Bad Gandersheim (Paracelsus-Klinik an der Gande, Paracelsus-Roswitha Klinik und Paracelsus-Klinik am See) haben sich in den vergangenen Jahren zu wesentlichen Pfeilern der Rehabilitation mit Ausstrahlung über die Region hinweg entwickelt. Spezialisiert auf orthopädische Rehabilitation und Anschlussheilbehandlungen, die Behandlung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen sowie onkologische Rehabilitation decken die Kliniken gemeinsam ein umfassendes medizinisches Spektrum ab und sind einer der maßgeblichen Arbeitgeber in der Kurstadt.

Bad Gandersheim. Die Paracelsus-Kliniken in Bad Gandersheim haben damit begonnen, nach einer zuletzt deutlich eingeschränkten Aufnahme von Patienten ihren Regelbetrieb schrittweise wieder aufzubauen. Bundesweit waren Reha-Kliniken von einem erheblichen Belegungsrückgang betroffen, nachdem in den Krankenhäusern hierzulande Operationen und Behandlungen vielfach aufgeschoben wurden und in der Folge auch keine Anschlussheilbehandlungen stattfanden. Darüber hinaus haben behördliche Restriktionen zu einem Rückgang der Belegung in den Kliniken geführt.

„Mit Lockerung der behördlichen Bestimmungen und der Wiederaufnahme des Regelbetriebes in den Akutkliniken werden wir jetzt auch an unseren Reha-Standorten wieder verstärkt Patienten aufnehmen können”, erklärt Tobias Brockmann, Geschäftsbereichsleiter Rehabilitation bei Paracelsus.

Neben dem Rückgang von Operationen in den Akut-Krankenhäusern führte auch die Sorge von Patienten, sich während der Reha mit dem Corona-Virus anzustecken, zu einem Belegungsrückgang und auch die behördlichen Verordnungen, freie Kapazitäten für die Behandlung von Patienten aus dem Akutbereich vorzuhalten, verschärften die Situation weiter.

Auch wenn langfristig eine Rückkehr zur Normalität in den Rehabilitationskliniken der Klinikgruppe angestrebt ist, so steht der Schutz der Gesundheit von Patienten und Mitarbeitern natürlich an erster Stelle. Klinikmanager Thorsten Prieß beschreibt die Rahmenbedingungen in Corona-Zeiten wie folgt: „In unseren Kliniken gelten weiterhin strenge Infektions- und Hygieneschutzmaßnahmen, im Gegensatz zum bisherigen Therapiegeschehen haben wir die Therapiegruppen deutlich verkleinert, um die Abstandsregeln einhalten zu können. Ebenso gewährleisten wir den Abstand zu Sitznachbarn im Vortragsraum sowie im Speisesaal. Therapieeinheiten wie die Wassergymnastik müssen vorerst noch ausfallen. Wir halten zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter das Besuchsverbot aufrecht und eine Aufnahme von Begleitpersonen ist nach wie vor nicht möglich. Dennoch können wir trotz aktueller Lage intensive therapeutische Einheiten individuell für jeden Patienten gewährleisten“, versichert Thorsten Prieß.

In Bad Gandersheim sind entsprechend des Infektionsschutzgesetzes momentan öffentliche Einrichtungen wie das Sole-Waldschwimmbad sowie das Kino Gandeon geschlossen. Der Kurpark und der Skulpturenweg sind frei zugänglich und laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Als Ausflugsziele eignen sich zudem die Wilhelmsquelle (Brunnenhäuschen Kurpark) sowie der Klosterhügel Brunshausen.kl