Trotz stürmischer Eiszeit: Arbeitseinsatz der Fußballer der SVG auf dem „Hartplatz“

Bad Gandersheim. Wenn er seinem Namen die Ehre gemacht hätte, dann am Sonnabendmorgen: Der „Hartplatz“ des Rudolf-Cahn-von Seelen-Stadions war in der Eiseskälte des Winterrückfalls steinhart gefroren und in weiten Teilen von einer Schneeschicht überzogen. Was die Fußballer der SVG Grün-Weiß nicht davon abhielt, den geplanten Arbeitseinsatz durchzuführen: „Unser Ziel ist, am nächsten Sonnabend auf diesem Platz zu spielen“, machte zweiter Vorsitzender Jörg Rode den Einsatz unter besonderen Umständen erklärlich.

Spielen können die Fußballer aber nur, wenn bestimmte Bedingungen des Verbandes erfüllt sind: Kantensteine mussten dazu zum Beispiel entfernt werden, da sie eine hohe Verletzungsgefahr darstellen. Am Sonnabend eine besonders undankbare Aufgabe. Ebenso wurde Dornengebüsch zuleibe gerückt, das zu nah an den Spielfeldrand herangewachsen ist. Die Tornetze bekamen erst einmal wenigsten eine notdürftige Ausbesserung. Die Arbeiten werden im Laufe der Woche noch fortgesetzt, soweit es das Wetter erlauben wird.

Für den zweiten Vorsitzenden war die Einsatzmoral auch ein guter Beweis dafür, dass sich die Spielvereinigung trotz weiter ungeklärter Vertragslage – die Stadt hatte ein Gespräch kurz vor der Jahreshauptversammlung platzen lassen, weiter für das Stadion einsetzt. Der Vertrag endet in wenigen Tagen. Weitere Berichterstattung aus der Hauptversammlung folgt.rah

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