Uta Oesterheld-Petry mit „Metamorphosen“ im Kunstkreis

Ausstellungseröffnung mit Malerei und Grafik am Sonnabend, 21. April, um 16 Uhr

Brunshausen. Der Kunstkreis Kloster Brunshausen lädt mit der Künstlerin Uta Oesterheld-Petry alle Interessierten am kommenden Sonnabend, 21. April, um 16 Uhr zur Ausstellungseröffnung „Metamorphosen“ mit Arbeiten aus Grafik und Malerei in die Kunstkreisräume des Kunstkreises Kloster Brunshausen ein. Die musikalische Gestaltung übernimmt Jean-Luc Petry – Gitarre und Gesang. Kulturwissenschaftlerin Julia Hinz wird in die Ausstellung einführen.

Uta Oesterheld-Petry hat an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle studiert, lebt und arbeitet im Heilbad Heiligenstadt. Sie ist Mitglied der GEDOK Niedersachsen Hannover und des BBK Kassel Nordhessen. Ihre Arbeiten präsentiert sie in zahlreichen Ausstellungen und auf einer eigenen Website.

Uta Oesterheld-Petry über sich: „Mein Schwerpunkt ist die Malerei, ich arbeite sowohl mit Ei-Öl-Tempera als auch mit Öl- und Acrylfarben. Als Hintergrund für den Malprozess ist das Zeichnen für mich essentiell. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit Monotypie. Dieses Handdruckverfahren, bei dem jeweils nur ein Abdruck möglich ist, den ich dann noch weiter bearbeite, ergänzt mit seinen eigenwilligen, manchmal zufälligen Strukturen, meine malerische Arbeit. Im letzten Jahr habe ich außerdem einige Installationen und Objekte realisiert.

Thematisch beschäftige ich mich mit dem Spannungsfeld von Nähe und Ferne, Vertrautheit und Fremdheit, Gewachsenem und Konstruiertem. Die Ausstellung im Kloster Brunshausen zeigt auch Monotypien aus dem Zyklus „Metamorphosen“, Zeichnungen und Malerei aus den Zyklen „inside“ und „outside“.

Die zarten grafischen Blätter der Monotypien spüren den analogen Strukturen in Pflanzen-,Tier- und Menschenwelt nach. Sie spiegeln Anthropomorphes in der Natur, stehen zugleich für die Suche nach den elementaren Grundzusammenhängen alles Lebendigen.

Die Malerei aus den Zyklen „inside“ und „outside“ thematisiert ebenso naturnahe Konstellationen, die Raum für Assoziationen lassen und für Momente der Irritation sorgen. „Inside“ führt in das Innere von Schluchten mit ihren vom Wasser geschaffenen Gesteinsformationen, die an Organisches erinnern, die eine Ambivalenz zwischen Geborgenheitsgefühl und Isolation oder Ausgeliefert-Sein erzeugen. Der Zyklus „outside“ spielt mit den verschiedenen Bedeutungen des Wortes, es kann sowohl draußen, außerhalb von, außen stehend, äußerstes bezeichnen als auch Außenseite oder Schale. Überfällig, verloren wirken die Verflechtungen und Verwachsungen und trotzdem voller Leben.

Die Kunsthistorikerin in einer Laudatio Tina Fibiger: „Es ist eine fantastische Welt, die sich hier in ihrem Reichtum an Formen und schöpferischen Facetten offenbart und dabei natürlich auch die Fantasie des Betrachters beflügelt, der Vertrautes und Befremdendes entdecken kann, wenn er sich auf diese inspirierende Forschungsreise begibt.“

Die Ausstellung ist freitags, sonnabends und sonntags jeweils von 15 bis 17 Uhr bis zum 21. Mai bei freiem Eintritt geöffnet. Brunshausen 7 (37581 Bad Gandersheim). Kontakt unter Telefon 05382/4385.red

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