Abriss wegen Sicherheitsrisiko

Die Stadt Einbeck muss das Haus im Greener Steinweg auf eigene Kosten abreißen lassen

Damit die Bevölkerung nicht gefährdet wird, muss das Haus im Steinweg in Greene abgerissen werden.

Greene. Wenn Häuser lange leerstehen, verfallen sie zunehmend und stellen irgendwann auch ein Sicherheitsrisiko für die Bevölkerung dar. So auch in Greene. Das Haus im Steinweg wird aktuell mit einem Bagger dem Erdboden gleich gemacht. Die Kosten für den Abriss, inklusive der Trennung der Baumaterialien und deren Entsorgung, belaufen sich auf rund 100.000 Euro, die die Stadt Einbeck zu tragen hat.

Dabei befand sich das Haus ursprünglich in Privatbesitz. Der Besitzer soll mit mehreren Projekten in die Insolvenz gegangen sein. „Das Grundstück ist herrenlos aufgrund der Eigentumsaufgabe des Alteigentümers“, so Bauamtsleiter Frithjof Look. Deshalb sei auch eine Inanspruchnahme des Alteigentümers nicht möglich. Die Stadt Einbeck sei deshalb, um eine unmittelbare Gefahr abzuwenden, gehalten, das Gebäude abzureißen, wie aus einer Beschlussvorlage vom September dieses Jahres hervorgeht. Im Rahmen der Verkehrssicherung habe die Stadt handeln müssen, berichtet der Ortsbürgermeister von Greene Frank Dieter Pfefferkorn, damit Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer durch die verwahrloste Immobilie nicht in Gefahr geraten. Schon seit etlichen Jahren habe das Haus im Steinweg leergestanden.

Mehrere durchgeführte Ortsbesichtigungen hinsichtlich des Bauzustandes haben ergeben, dass die Gebäude, auch das rückwärtig gelegene Nebengebäude, baufachlich in einem mangelhaften und nicht mehr nutzbaren Zustand waren. Zum langfristigen Erhalt des Gebäudes wäre eine umfassende Sanierung, gebenenfalls auch mit Schimmelpilzsanierung, und der Austausch ganzer Gebäudeteile zeitnah erforderlich gewesen. Bei einem Einsturz wären die gefährdeten Gebäudeteile in den öffentlichen Straßenraum gestürzt.

Die Kosten für den Abriss wurden als überplanmäßige Ausgaben aus dem Produktkonto Stützmauer Salzderhelden/Abschnitt Heldenberger Straße verschoben. Diese Mittel wurden nicht mehr benötigt, da die Sanierung dieses Abschnitts durch den kommunalen Bauhof erfolgte.hn

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