„Das Ehrenamt ist ein wesentlicher Teil unserer Zukunftsentwicklung“

Ehemaliger Ministerpräsident und Innenminister Glogowski beim Neujahrsempfang der Marinekameradschaft

Zwischen Segelboot und Leuchtfeuer begrüßte Dieter Henze, Vorsitzender der Marinekameradschaft, den Gastredner des Neujahrsempfanges Gerhard Glogowski.

Kreiensen. Wer die Marine besucht, ein Boot, ein Schiff der Marine betritt, der wird begrüßt mit „Willkommen an Bord“. Willkommen an Bord: Ein Schiff betrat er in Kreiensen nicht, doch er war zu Gast in einem äußerst maritimen Ambiente, der ehemalige Innenminister des Landes Niedersachsen und ehemalige Ministerpräsident, der SPD-Politiker Gerhard Glogowski. Er war Gastredner des Neujahrsempfangs der Marinekameradschaft Admiral von Hipper in deren „Stützpunkt“ im Bürgerhaus in Kreiensen.

Man kennt sich, die Männer kennen sich: Der Vorsitzende der Marinekameradschaft Dieter Henze und der SPD-Politiker Gerhard „Glogo“ Glogowski.

In seiner Zeit, in Führungspositionen in der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr, hat Henze damals mit dem Innenminister Glogowski (von Juni 1990 bis Oktober 1998 in diesem Amt) viel Kontakt gehabt: „Wir nannten ihn auch Feuerwehrminister“. Glogowski habe stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Jugendfeuerwehren gehabt, für die ehrenamtliche Arbeit in den Nachwuchsorganisationen der Freiwilligen Feuerwehren.

Ehrenamtliche Arbeit: Über „Das Ehrenamt in unserer Zeit“ sprach Gerhard Glogowski bei Neujahrsempfang. Ehrenamtliches Engagement sei wichtig, sei „wesentlicher Teil der gesellschaftlichen Zukunftsentwicklung“.

Der ehrenamtliche Einsatz von Menschen, die sich für und mit den Mitmenschen einbringen, sei unverzichtbar. Denn die Politik könne nicht alles regeln, nicht alle Aufgaben in der gesellschaftlichen Entwicklung meistern.

Ohne Ehrenamt wäre unsere Gesellschaft ärmer, sie kann auf die ehrenamtliche, freiwillige und unentgeltliche Arbeit von Bürgern nicht verzichten, sei es in Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden und Feuerwehren.eh