Dorfgemeinschaft wichtiger denn je

Klaus Dörntge nach 36 Jahre aus dem Gremium der Dorfgemeinschaft verabschiedet

Klaus Dörntge und Reinhard Brinckmann bei der Verabschiedung (von links).

Billerbeck. Eine gut funktionierende Dorfgemeinschaft ist Gold wert. Und darauf können die Billerbecker stolz sein, denn in ihrem Dorf funktioniert es. Vor kurzem wurde der Begründer der Dorfgemeinschaft Klaus Dörntge auf eigenen Wunsch nach 36 Jahren aus der Dorfgemeinschaft Billerbeck verabschiedet. Die feierliche Verabschiedung übernahm der Ortsvorsteher Reinhard Brinckmann.

Als kleine Anerkennung wurde Dörntge die sogenannte „Einbecker Kiste“ überreicht. Sie beinhaltet Kulinarisches sowie Handwerkliches aus der Einbecker Region.

Klaus Dörntge gründete 1982  als damaliger Ortsvorsteher die Dorfgemeinschaft Billerbeck und hat auch bis heute aktiv mitgearbeitet. Dennoch werden die Einwohner nicht auf Dörntge verzichten müssen, denn er wird auch weiterhin immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Sinn und Zweck der Dorfgemeinschaft war es und ist es auch bis heute noch, mit den Vereinen gemeinsam die Aktivitäten und somit auch die Zukunft des Dorfes zu gestalten. Die Dorfgemeinschaft bestand damals jeweils aus den ersten beiden Vorsitzenden von dem Männergesangverein, dem Frauenchor, der Frauenhilfe,  der Feuerwehr, der Forst und der Feldmark.

Heute hat sich das Gefüge des Dorfgemeinschaft zwar etwas verändert, aber an deren Bedeutung keinesfalls verloren. „Ganz im Gegenteil, denn im Zuge des demografischen Wandels und sinkender Vereinsmitglieder, ist eine gut funktionierende Dorfgemeinschaft heute wichtiger denn je“, so Brinckmann.  Das gemeinsame Anpacken und Gestalten sei für das A und O für die Zukunft.

Die Dorfgemeinschaft tagt vier mal im Jahr, bei Bedarf aber auch öfter. „Ich bin froh,  dass man vor 36 Jahren so weitsichtig war und dieses Gremium ins Leben gerufen hat, denn alle Aktivitäten werden gemeinsam besprochen und auch abgehandelt“, betont Brinckmann.
Das Gremium umfasst gegenwärtig 18 Mitglieder plus den Vorsitzenden. Bei einem Dorf mit nur gut 300 Einwohnern ist dies ein durchaus repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung.

Die Dorfgemeinschaft richtet jedes Jahr im Wechsel das Waldfest oder den Herbstmarkt aus. Das Osterfeuer und das Kinderfest werden ebenfalls von der Dorfgemeinschaft gestaltet. Der Vorteil der Dorfgemeinschaft liegt also klar auf der Hand, denn alle Vereine und Verbände der kleinen Ortschaft Billerbeck ziehen an einem Strang und unterstützen sich gegenseitig.hn

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