Hartplatz muss dringend saniert werden

Ortsrat Kreiensen sucht kurzfristige Lösung / Energetische Sanierung des Bürgerhauses

Eine dringende Sanierung benötigt die Oberfläche des Hartplatzes. Die hohe Frequenz erfordert eine kurzfristige Lösung.

Kreiensen. Der Ortsrat Kreiensen hat sich in seiner jüngsten Sitzung wieder mit dem Thema „Hartplatz“ beschäftigt. Kurzfristig sollen Lösungsmöglichkeiten für eine Sanierung geprüft werden.

Eingangs hatte Ortsbürgermeister Hans-Henning Eggert über wichtige Angelegenheiten berichtet. So lag eine Einladung zur Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf fährt elektrisch“ vor. Dabei handele es sich, so der Ortsbürgermeister, um ein Kooperationsprojekt der drei Leader-Regionen Harzweserland, Göttinger Land und Osterode am Harz. An einer Sitzung hatte Ortsratsmitglied Michael Kusch teilgenommen, der einen Bericht abgab. Im Resümee sieht der Ortsrat keinen Bedarf für eine Umsetzung.

Aufgrund von Vandalismus mussten die Sitzleisten an den neuen Bänken am Bürgerhaus bereits ausgetauscht werden. „Am Thie“ wurde aus dem gleichen Grund ein Papierkorb mit Halterung ausgetauscht. Mit großem Engagement wurde, mit zwei Helfern, in der Fahrradwerkstatt gearbeitet. Insgesamt wurden 150 Fahrräder gespendet und 225 Reparaturen durchgeführt.

Die Homepage „kreiensen-einbeck.de“ ist von Ralf Meyer weitergeführt worden. Die Termine seien auf einem aktuellen Stand. Benötigt würden allerdings aktuelle Infos der Vereine und Verbände damit die Aktualität erhalten bleibe. Der Schulerweiterungsbau der Grundschule wird am 1. Dezember um 15 Uhr eingeweiht. Im Rahmen der Trinkwasserversorgung hat Ortsbürgermeister Hans-Henning Eggert mitgeteilt, dass der Grenzwert für Uran bei zehn Mikrogramm je Liter liege. Der Einbecker Wert liege bei 0,1 Mikrogramm je Liter. Die Werte können jederzeit aktuell auf der Homepage der Stadtwerke Einbeck „www.stadtwerke-einbeck.de“ eingesehen werden.

Sanierung Bürgerhaus

Im Rahmen der energetischen Sanierung des Bürgerhauses lag ein Antrag von Ortsratsmitglied Roland Heimann für eine finanzielle Beteiligung aus

Ortsratsmitteln vor:

„Ich beantrage die Übernahme der Kosten für die Dämmung des Dachgeschosses aus Mitteln des Ortsrates bis zur maximalen Höhe von 15.000 Euro. Die Übernahme der Kosten für die Dämmung soll aber nur dann wirksam werden, wenn die gleichzeitige Sanierung der Fenster aus Mitteln der Stadt Einbeck ausgeführt wird. Dazu sollte von der Stadt Einbeck eine Zusage vorliegen, die Sanierung im Jahr 2018 durchzuführen. Ergänzend erklärte Roland Heimann, dass die Sanierung des Bürgerhauses nunmehr für 2019 vorgesehen sei.

Verschiedene Ortsratsmitglieder wiesen in diesem Zusammenhang auf die jahrelangen Bemühungen für eine Sanierung hin. Einstimmig beschloss der Ortsrat, die Verwaltung zu bitten, ihm exakte Planungen für das Bürgerhaus zu erläutern, den derzeitigen Sachstand darzulegen sowie Erklärungen zu den gestellten Förderanträgen zu geben.

Sanierung Hartplatz

Ein weiteres Mal stand das Thema Sanierung der Oberfläche des Hartplatzes unter Mitwirkung der beteiligten Vereine PSV Kreiensen und FC Kreiensen/Greene auf der Tagesordnung. Der Ortsbürgermeister erläuterte den Sachverhalt und den bisherigen zeitlichen Ablauf. Zuerst sei für die Bespielbarkeit des Platzes ein Fachunternehmen eingeschaltet worden. Zwei Sanierungsmöglichkeiten hätten Kosten verursacht, die deutlich im fünfstelligen Bereich lägen.

Nach Rücksprache mit den beteiligten Vereinen über die Frequentierung des Platzes – der Platz wird fast täglich von den Vereinen und der Grundschule bespielt, lasse sich schlussfolgern, dass der Platz dringend benötigt werde. Ausweichmöglichkeiten in die nähere Umgebung gebe es nicht.

Nun soll die Verwaltung möglichst kurzfristig die Sanierungsmöglichkeiten zur Herstellung der nachhaltigen Bespielbarkeit für den Hartplatz prüfen und dafür anfallende Kosten ermitteln. Die kurzfristige Prüfung sei deshalb erforderlich, weil kein Ausweichsplatz zur Verfügung gestellt werden könne.

Die Wahlbeteiligung bei der Bundes- und Landtagswahl hatte Ortsratsmitglied Roland Heimann veranlasst, einen Antrag auf Einrichtung eines „Stammtisches Bürgergespräch“ einzurichten. Damit könne man mehr mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Während Ortsbürgermeister Hans-Henning Eggert darauf hinwies, dass die von ihm angebotene Bürgersprechstunde nicht angenommen wurde, erklärte Ortsratsmitglied Nadine Seifert-Doods, dass Gespräche auf verschiedenen Ebenen, wie Geburtstagsbesuche, eine gute Gelegenheit böten, mit den BürgerInnen ins Gespräch zu kommen. Mehrheitlich lehnte der Ortsrat die Einrichtung eines „Stammtisches Bürgergespräch“ ab.

Zum Weihnachtsmarkt 2017 teilte der Ortsbürgermeister mit, dass die Veranstaltung am 16. und 17. Dezember unter Beteiligung vieler Vereine und Verbände stattfände. Zur Begleichung der Kosten zur Durchführung des Weihnachtsmarktes stellt der Ortsrat auch in diesem Jahr wieder 1.000 Euro zur Verfügung.

Für den Haushalt 2019 werden die Ortschaftsmittel in Höhe und Berechnung wie im Vorjahr beantragt. Als investive Maßnahme wird die energetische Sanierung des Bürgerhauses beantragt.

Für die Wahl von Schöffen schlägt der Ortsrat Wolfgang Goslar, Michael Kusch und Roland Heimann vor.ic

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