1. Quartal: Winterdienst beeinträchtigt Kennzahlen des Kommunalen Bauhofes

Defizit des Bauhofes Greene unter dem des Vergleichzeitraums 2020

Der Kommunale Bauhof in Greene befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Domäne. Im 1. Quartal gab es eine Verringerung bei den Einnahmen und Ausgaben.

Greene. Die Kennzahlen des 1. Quartals 2021 hat die Betriebsleitung des Kommunalen Bauhofs jetzt im Ausschuss vorgestellt. Im Bereich Friedhof habe man die Planzahlen bei den Einzahlungen fast zielgenau erreicht, erläuterte Susanne Eichler, Leiterin der kaufmännischen Abteilung des Bauhofs. In der technischen Abteilung gebe es eine größere Lücke bei den Einzahlungen. Der Grund sei, dass der Winterdienst noch nicht komplett abgerechnet sei. Mehr als 90.000 Euro seien zum Stichtag 31. März noch nicht eingenommen worden. Bei den Auszahlungen sei man vom Winter-GAU erwischt worden: Höhere Spritkosten als erwartet, eine aufwendige Fahrzeugpflege sowie zweimaliges Nachkaufen von Streusalz würden zu Buche schlagen.

Bauhof Greene

Beim Bauhof Greene betrugen die Einzahlungen 95.000 Euro, laut Plan sollten es 133.175 Euro sein. Die Auszahlungen beliefen sich auf 104.101 Euro, plangemäß wären es 144.375 Euro gewesen. Aktuell gibt es ein Defizit von gut 40.000 Euro. Das hatte immerhin im Vergleichszeitraum 2020 bei rund 52.000 Euro gelegen. Auch beim Gesamtaufwand konnte sich der Bauhof verbessern, nach einem Minus von 120.000 Euro im 1. Quartal 2020 lag das Minus jetzt bei etwa 112.000 Euro. Mehr Geld, so Susanne Eichler, komme dann erfahrungsgemäß im 2. Quartal, dann würden sich die Zahlen verbessern.

Friedhofsgebühren

Die Liste der offenen Posten wird erneut von den Friedhofsgebühren angeführt, die Summe beläuft sich auf 23.000 Euro. Die Kennzahlen bei den Bestattungen waren weiterhin geprägt von der Pandemie: So blieb die Nutzung der Kapelle, wie schon im Vorjahr, unter dem Plan: 55 statt 48 Trauerfeiern im Jahr 2020; im Plan stehen 71 Nutzungen nach 72 im Vor-Pandemie-Jahr 2019. Die Zahl der Urnen-Bestattungen liegt bisher bei 71 nach 79 im Vorjahr; im Plan sind 66 kalkuliert. 20 und damit mehr als doppelt so viele Urnen wie vorgesehen (neun) wurden in den ersten Monaten dieses Jahres im Ruhewald bestattet. 2020 waren es im selben Zeitraum elf. Die Zahl der Sargbestattungen lag bisher bei 32 nach 22 im Vorjahr und 27 laut Planung.ek

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