Keine Blühwiese aus Ortsratsmitteln

Ortsrat Greene tagte / Stellungnahme zur SuedLink-Trasse wird erarbeitet / Lebensmittelmarkt in Greene mit neuem Betreiber

Mehr als 800.000 Euro aus Mitteln des Einbecker Haushalts fließen in Maßnahmen im Flecken Greene. Dazu gehören Maßnahmen in der Außenstelle der Grundschule Kreiensen in Greene.

Greene. Im Flecken Greene wird es auf dem Friedhof, aus dem Haushalt des Ortsrates, aktuell keine Mittel zur Anlegung einer Blühwiese geben. Nochmals beschäftigte sich das Gremium in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag mit diesem Thema. Der Grund sind die mit einer Blühwiesenanlegung verbundenen vom Ortsrat zu tragenden Kosten, die einvernehmlich als unnötige Belastung angesehen werden.

Zu Beginn der Sitzung gab es wichtige Mitteilungen von Ortsbürgermeister Frank-Dieter Pfefferkorn. Eingangs dankte er der Ortsfeuerwehr Greene für die geleistete Arbeit bei der Brandserie im Sommer.

Im Zusammenhang mit dem Haushalt 2020 der Stadt Einbeck betonte der Ortsbürgermeister, dass zahlreiche Maßnahmen wie Kindergarten Steinweg, Grundschule, Burgmauer und Lehmmauer im Amtspark mit mehr als 800.000 Euro veranschlagt seien.

Einen neuen Betreiber gibt es mit Matias Radtke aus Einbeck für den Lebensmittelmarkt in Greene. Der wird sein Konzept für die Neueröffnung im November vorstellen.

Der Volkstrauertag wird wie im Vorjahr veranstaltet. Die Andacht findet diesmal um 11 Uhr vor der Kapelle auf dem Friedhof statt,
Zur Unterhaltung des Leinedamms findet am Dienstag, 13. Oktober, ein Ortstermin mit der Stadt und einem Vertreter des Leineverbandes statt.
Auch im Ortsrat Greene war die Stromtrasse SuedLink Thema (GK berichtete). In diesem Zusammenhang wies Ortsbürgermeister Frank-Dieter Pfefferkorn darauf hin, dass die von der Stadt Einbeck zur Verfügung gestellten Informationen und Pläne den Ortsratsmitgliedern zugängig gemacht wurden. Die EinwohnerInnen sollten ihre Betroffenheit durch den neuen Trassenkorridor rechtzeitig durch Einspruch geltend machen. Bemängelt wurde vom Ortsbürgermeister, dass es seitens der Verwaltung keine Bürgerinformation im Rahmen einer Versammlung wie in Freden gegeben hat. Die unter den Zuhörern anwesende Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek wies auf die bestehende Corona-Verordnung hin, die eine Versammlung mit der zu erwartenden Teilnehmerzahl nicht zulasse. Der Ortsrat wird im Rahmen einer internen Beratung eine Stellungnahme erarbeiten und diese fristgerecht der Stadt für die Gesamtstellungnahme zu kommen lassen.

Die Weihnachtszeit wirft ihre Schatten voraus. In diesem Zusammenhang wurde berichtet, dass die Weihnachtsbeleuchtung alt sei und diverse Leuchtmittel ersetzt werden müssten. An den neuen Laternenmasten können die Elemente mit der alten Montagetechnik nicht installiert werden. Ein Vorschlag kam aus dem Zuhörerkreis, in diesem Jahr an der Ortsdurchfahrt nur drei Weihnachtsbäume aufzustellen und im Frühjahr 2021 die alten Beleuchtungselemente grundlegend auf ihre weitere Verwendung zu überprüfen. Einstimmig entschied der Ortsrat die Aufstellung von drei Weihnachtsbäumen, wobei notwendige Lichterketten aus dem Ortsratsbudget beschafft werden.

Nicht benötigt wird vom Heimatverein der geplante Zuschuss für das neue Mobiliar im Museum. Das konnte vollständige durch Spenden finanziert werden. Nun hat der Heimatverein den Antrag gestellt, die Mittel für die Erstellung einer Stehle im Jahre 2021 zu verwenden, Eine Kostenplanung wird dem Ortsrat nachgereicht.

Aus dem Ortsratsbudget werden folgende Auszahlungen vorgenommen: 600 Euro Zuschuss an die Diakonie für die Weihnachtsfeier (bei Veranstaltung). 300 Euro Zuschuss an den Förderverein Hallenbad Greene. 100 Euro für die Veranstaltung Nikolaus für Kinder. 600 Euro Austausch der Entstehungsdaten Greener Burg (auf den Eingangstafeln. 850 Euro Zuschuss an den Heimatverein für die Stehle.ste/ic

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