Nicole Durau neue Küsterin in der Kirchengemeinde St. Martin

Neujahrsandacht- und empfang / Gute Beteiligung / Rückblick und Vorausschau im kirchlichen und kommunalen Bereiche

Bis auf den letzten Platz besetzt, der Pfarrsaal der Kirchengemeinde St. Martin in Greene. Die Gemeindemitglieder verfolgten mit Interesse die Ausführungen über das vergangene und neue Jahr.

Greene. Im Flecken Greene eröffnet die Kirchengemeinde St. Martin traditionell am Neujahrstag den Reigen der Neujahrsempfänge und Versammlungen.
So waren zahlreiche Gemeindemitglieder am vergangenen Montag in der St.-Martin-Kirche, vor dem Empfang im Pfarrsaal, zu einer Neujahrsandacht zusammengekommen. Pfarrerin Dorothea Kipp stellte die Andacht unter das Motto der Jahreslosung: „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst (Off 21,6)“.

Zu Beginn betonte die Pfarrerin, dass die Tage des Jahreswechsels etwas besonderes seien, weil sie die Gelegenheit bieten Bilanz zu ziehen. Es seien Tage des „Aufräumens“ und Gutes werde mitgenommen.

In der Kirchengemeinde gebe es Grund zur Freude, denn innerhalb der Neujahrsandacht werde die neue Küsterin und Kirchenvögtin Nicole Durau in ihr Amt eingeführt. Die Tätigkeit habe die neue Küsterin bereits im September aufgenommen und man sei mit der Arbeit sehr zufrieden, betonte die Pfarrerin. Küsterin sei ein Herzensjob, der keinen neun Stunden Arbeitstag kenne. Vielmehr heiße es seine ganze Persönlichkeit in die Tätigkeit einzubringen und das sieben Tage in der Woche. Begleiter der Tätigkeit von Nicole Durau sei aber die gesamte Familie und so können man feststellen: „Eine Familie wird Küster“.

Neujahrsempfang

Bis auf den letzten Platz besetzt der Pfarrsaal beim Neujahrsempfang. Die Begrüßung nahm die stellvertretende Vorsitzende Sabine Schleder um anschließend auf ein gesundes und friedvolles neues Jahr anzustoßen.

Dann folgten ein Rückblick und eine Vorausschau von Pfarrerin Dorothea Kipp. Zu Beginn ihrer Ausführungen gab es eine kurze Statistik aus dem Kirchenjahr 2017. So wurden 92 Gottesdienste in Greene, Garlebsen, Haieshausen und im Seniorensitz Luhmühle gehalten. Weiterhin gab es neun Kindergottesdienste.
Wie in jedem Jahr waren auch wieder Freud und Leid zu teilen. So gab es fünf Taufen, vier Trauungen und 25 Beisetzungen. 14 Jugendliche wurden konfirmiert.

Ein weiteres Thema war die Fusion der Propsteien Bad Gandersheim und Seesen und der Gestaltungsraum mit der Zusammenarbeit der Kirchengemeinde Greene und den Pfarrverbänden Kreiensen und Opperhausen.

Erfreulich sei unter anderem, so Dorothea Kipp, die Arbeit im evangelischen Kindergarten und in der Konfirmandenarbeit mit dem Konfirmanden-Ferien-Seminar. Für den Kindergarten laufen Planungen für einen (Neu-)Anbau.

Auch während des Neujahrsempfangs wurde die neue Küsterin Nicole Durau, mit ihrem „Sonnenschein lächeln“, wie Pfarrerin Dorothea Kipp feststellte, vorgestellt. Geschenke überreichte mit verbindenden Worten Sabine Schleder für den Kirchenvorstand, die die gesamte Familie Durau mit erwähnte.

Kommunale Arbeit

Der stellvertretende Ortsbürgermeister Klaus-Reiner Schütte berichtete anschließend aus der Arbeit des Ortsrates. So sei unter anderem im vergangenen Jahr erfreulich gewesen, dass die Arztpraxis im Rahmen der Grundversorgung weitergeführt werde und der Busverkehr von und nach Einbeck erweitert worden sei. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Erweiterung des Kindergartens positiv verlaufe und die Lehmmauer im Jahr 2018 instandgesetzt werde. Für die Sanierung der äußeren Burgmauer hoffe man auf die Finanzierung im Jahr 2019.

Eine Gemeinschaftsfest, neben anderem Veranstaltungen, ist aus Anlass der Jubiläen 120 Jahre Sport Club, 110 Jahre Schützenverein 08, 40 Jahre Heimatverein, 50 Jahre Jugendfeuerwehr und zehn Jahre Kinderfeuerwehr ist für den 26. Mai geplant. Anschließend gab es ein Buffet und Gelegenheit zu einem Gedankenaustausch.ic