Offenheit für Neues ist gefragt

Abschlussfeier an der Haupt- und Realschule Kreiensen in Greene / Ratschläge und Gesangseinlage

Die Absolventen der Haupt- und Realschule Kreiensen in Greene.

Greene. Ende eines Lebensabschnittes: Zwölf Haupt- und 23 Realschüler haben am Freitagnachmittag an der Haupt- und Realschule Kreiensen in Greene ihre Abschlusszeugnisse in Empfang genommen. Zahlreiche Angehörige und Freunde kamen zu der Feier.

„Wir gratulieren euch ganz herzlich zu den erreichten Abschlüssen“, sagte Schulleiter Sascha Schill zu Beginn unter lautem Beifall. Aufbauend auf eigene Lebenserfahrungen gab er den Schülern mit auf den Weg, für Fehler einzustehen, daraus zu lernen und auf eigene Stärken zu vertrauen ohne in irgendeiner Weise überheblich zu sein.

Wichtig in diesem Zusammenhang sei Selbsteinschätzung. „Seid mutig und vertraut darauf, dass ihr das schafft und seid auch hartnäckig“, appellierte er an die Absolventen und riet ihnen, sich lieber kurz- und mittelfristige Ziele setzen, „anstatt zu groß aufzufahren“. Grund: Irgendwann mache es unzufrieden, wenn man bestimmte Dinge nicht erreicht.

Schill verdeutlichte, wie wichtig gute Freunde für einen „vernünftigen Lebensweg“ seien. Sie würden unterstützen und seien auch einmal kritisch, „aber sie halten einen definitiv nicht davon ab, seine Ziele zu erreichen“. Wichtig sei es, bewusste Entscheidungen zu treffen, „mit dem Risiko, auch mal auf die Nase fallen zu können“.

Schill zitierte einen Spruch, der gerne in der Unternehmensberatung zu hören ist: „Es ist besser eine Entscheidung zu treffen und den Fehler, den man damit gemacht hat zu korrigieren als gar keine Entscheidung zu treffen“. Der Schulleiter riet den Absolventen außerdem, offen zu sein für Neues und in manchen Situationen im Leben auch einmal den Mund zu halten.

Nach einem musikalischen Beitrag der Schüler, hatten die Klassensprecherin des zehnten Jahrgangs der Realschule, Mailin Spiller und des zehnten Jahrgangs der Hauptschule, Celine Kinas, das Wort. Sie bezeichneten die Schule als einen Ort, an dem man seine Freunde getroffen und gelernt hat, was Zusammenhalt bedeutet.

Die Schulzeit sei eine Reise voller Höhen und Tiefen gewesen. Alle könnten stolz darauf sein, ihren Abschluss erreicht zu haben. Beide bedankten sich bei den Lehrern für die Geduld, die sie mit den Schülern gehabt hätten und übergaben kleine Geschenke.

„Die Wege, die ihr nun einschlagen werdet, werden bestimmt sehr unterschiedlich sein“, betonte Schülersprecher Yannic Schiedel. „Vielleicht werdet ihr euch auch vorübergehend aus den Augen verlieren, aber ihr werdet bestimmt auch neue Freunde oder vielleicht auch euren späteren Lebenspartner finden“, sagte er. „Vermissen werde ich euch alle“, so Schiedel abschließend. Ratetalent mussten anschließend Lehrer unter Beweis stellen. Sie sahen Kinderfotos der Schüler und mussten benennen, um wen es sich handelte. Besondere Ehrungen gab es noch für die besten Schüler. Die Auszeichnungen gingen an Helen Severitt aus der Realschul- und Leen Alsaker aus der Hauptschulklasse.art

Kreiensen

Omas und Opas im Kindergarten

287. Historischer Jahrmarkt in Greene eröffnet

Sonnabend: Bierkastenstapeln