Postkarten mit Greener Motiven

Heimatverein Greene hat Dokumentation zusammengestellt / Bildwerke weitgehend von Ehrenfried Balke

100 originale Postkarten von Ehrenfried Balke hat der Heimatverein Greene zusammengestellt. Ab der nächsten Besuchszeit können die Bildwerke in Augenschein genommen werden.

Greene. Während der coronabedingten besuchsarmen Zeit konnte im Heimatmuseum Greene eine Dokumentation mit über 100 originalen Postkarten – ausschließlich mit Greener Motiven – zusammengestellt werden. Der größte Teil dieser Bildwerke stammt aus dem Nachlass von Ehrenfried Balke.

Er war ein leidenschaftlicher Sammler von originalen Postkarten. Die älteste mit Poststempel aufgegebene Postkarte ist auf das Jahr 1894 datiert. Zehn weitere Karten entfallen auf die Zeiträume bis 1899.

Die begehrtesten Motive über Greene sind die Burgruine mit allein 50 unterschiedlichen Bildansichten – weitgehend im schwarz-weiß Druck – verteilt über die Jahre zwischen 1900 bis 1940. Erst in den 1950er- Jahren tauchen vereinzelt farbige Postkarten auf.

Ebenso vielgestaltig sind die Motive vom Greener Eisenbahn-Viadukt und der St.-Martins-Kirche. Dazu auch etliche Darstellungen vom Kircheninnern und dem gewaltigen Orgel-Bauwerk. Auffällig die zahlreichen Postkarten über die Leine mit dem sogenannten Überfall. Die Stauwehranlage existiert erst seit Anfang 1900 und steht im Zusammenhang mit der Umwandlung der Öl-Mühle in ein Elektrizitätswerk 1902.

Luftbildaufnahmmen

Weitere Motive beschränken sich auf die Gesamtansicht von Greene einschließlich verschiedener Luftbild-Aufnahmen aus den 1970/80er-Jahren. Alle Postkarten sind in einem ausgezeichneten Erhaltungszustand. Aus Platzgründen konnten nicht alle Ansichtskarten aus dem Balke-Nachlass und den Sammelobjekten des Heimatvereins dargeboten werden.

Größere Restbestände mit Greener Motiven – besonders von der einstigen Burggaststätte – sind gegen einen geringen Kostenbeitrag erwerbbar.
Übrigens gehörten zum Sammelbestand von Ehrenfried Balke nahezu 200 weitere Karten unterschiedlicher Motive von der Ortschaft Kreiensen. Diese sind dem befreundeten Heimatverein Kreiensen übergeben worden.

Ab der nächsten Besuchszeit im Greener Heimatmuseum können die Bildwerke in näheren Augenschein genommen werden. Bei dieser Gelegenheit weist der Heimatverein darauf hin, dass in der Dauerausstellung des Heimatmuseums die „Geschichte der Greener Post“ ebenfalls aus einem früheren Nachlass von Ehrenfried Balke aufgearbeitet und zur Einsichtnahme bereit liegt.jhs