„Wir sind im Glauben verbunden“

Weltgebetstag in Kreiensen / Auch hier waren die dramatischen Ereignisse in der Ukraine Thema

Das Vorbereitungsteam des ökumenischen Gottesdienstes zum Weltgebetstag 2022 in der St.-Josef-Kirche in Kreiensen. Zu Beginn des Gottesdienstes wurde eine Kerze für die Ukraine angezündet. Die Gebete, Lieder und Texte haben in diesem Jahr Frauen aus England, Wales und Nordirland zusammengestellt.

Kreiensen. Die dramatischen Ereignisse der letzten Tage in der Ukraine sind momentan in vielen Kirchengemeinden Thema. Das betraf auch die Vorbereitungen des ökumenischen Gottesdienstes zum Weltgebetstag in der St.-Josef-Kirche in Kreiensen. Zu Beginn des Gottesdienstes wurde eine Kerze für die Ukraine angezündet.

Kurz nach Beginn des Krieges schrieben die Weltgebetstagsfrauen aus der Ukraine: „Wir sind dankbar für eure Gebete, für die militärische und humanitäre Hilfe eurer Länder, für jede Person, die geflüchteten Menschen hilft oder sich an Anti-Kriegs-Demonstrationen beteiligt“.

In Zeiten der Verunsicherung und Angst möchte der „Zukunftsplan: Hoffnung“ des Weltgebetstags Mut machen. „Trotz Fassungslosigkeit und Erschütterung verbindet uns das Gebet weltweit miteinander“, so das Kreiensener Frauenteam. „Gemeinsam sind wir in diesem Gottesdienst den Spuren der Hoffnung nachgegangen. Gemeinsam wollen wir Samen der Hoffnung aussäen“.

Jede Gottesdienstbesucherin, jeder Gottesdienstbesucher hat Samen in die Hand bekommen, um den Samen der Hoffnung in das eigene Leben, die Gemeinschaft und das Land zu tragen.red