Landesinzidenz fällt innerhalb eines Monats um knapp 100 Punkte

Northeim. Der zurückliegende Monat ist seit Beginn der Corona-Pandemie einer der erfreulichsten, wenn es um die Inzidenzenentwicklung geht. Gegen Ende April stand die Niedersächsische Landesinzidenz noch bei 120 und mehr, am Freitag, 28. Mai, ist der Wert bei 25,6 angekommen.

Das könnte man als vollen Erfolg verbuchen, wobei natürlich der Wunsch besteht, diese Entwicklung weiterzutreiben, bis schließlich die 0 erreicht ist. Auch wenn dieses Ergebnis noch ein wenig auf sich warten lassen wird, kann man trotzdem die positive Entwicklung, auch insbesondere in Südniedersachsen, als Grund zur Freude wahrnehmen.

Der Landkreis Northeim hat zwar über Nacht etwas zugelegt, hält jedoch seinen Platz unter der 50er-Grenze - hier kletterte der Wert von 43,1 auf 43,8. In den Landkreisen Hildesheim (fiel von 27,9 auf 22,8) und Goslar (fiel von 28,6 auf 27,1) ging die positive Entwicklung weiter. Der Landkreis Göttingen verharrt seit Donnerstag auf 19,9. Lediglich das aktuelle Südniedersächsische Sorgenkind Holzminden machte nochmal einen Satz nach oben und steht nach 52,5 am Donnerstag am Freitag sogar bei 63,9.

Derweil ist ein weiterer Landkreis jenseits der 50er-Grenze in Niedersachsen hinzugekommen. Neben dem Landkreis Holzminden und dem Spitzenreiter Emden (84,1) ist auch Delmenhorst mit einer Inzidenz von 50,3 dabei. Die Inzidenzenkarte ist derweil so "grün", dass es einfacher ist, die verbleibenden roten und gelben Flecken zu zählen. Neben den drei Landkreisen jenseits der 50 (rot) gibt es nur noch sieben die zwischen 35 und 50 liegen (gelb). Aktuell haben 3.375.031 die erste Impfung erhalten, was einer Erstimpfquote von 42,2 Prozent entspricht. 1.120.440 Personen haben die zweite Impfung erhalten.kw

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