Auf Wiedersehen, Bernd Voß!

Verlagsleiter der beiden Zeitungen Seesener „Beobachter“ und Gandersheimer Kreisblatt geht in den (Un)Ruhestand

Symbolische Schlüsselübergabe: Antonio Mateo übernahm die Schlüsselgewalt für die beiden Verlagshäuser in Seesen und Bad Gandersheim.

Seesen. Abschied nehmen hieß es jetzt für Verlagsleiter Bernd Voß. Der langjährige Zeitungschef des Seesener „Beobachter“ und seit Anfang 2017 auch verantwortlich für das Gandersheimer Kreisblatt wechselt zum Monatsende in den Ruhestand und wurde von Kolleginnen und Kollegen, ehemaligen Weggefährten und natürlich auch von den Gesellschaftern der beiden Tageszeitungen gebührend verabschiedet.  Mit dabei, bei der Verabschiedung, waren Kristiane Rüttgerodt (Einbecker Morgenpost), Detlef Max (Hildesheimer Zeitung), Phillip Krause (Goslarsche Zeitung) sowie Ewald und Carolin Dobler von der Alfelder Zeitung.

Mehr als 35 Jahre prägte Bernd Voß den Seesener „Beobachter“, für den er seit dem 10. Juli 1984 zunächst als kaufmännischer Angestellter tätig war.
Als Vertriebsleiter konnte er in den Jahren 1984 bis 1998 die Anzahl der Abonnenten stabilisieren und ausbauen. Bernd Voß wechselte dann im Jahr 1999 in den Anzeigenverkauf und übernahm nach sechs Monaten die Anzeigenleitung. Im Dezember 2000 beendete er sein Studium zum Verlagsfachwirt in Hamburg und übernahm im Jahr 2012 die Verlagsleitung beim Seesener „Beobachter.

Anfang des Jahres 2017, als die beiden Zeitungshäuser Seesener „Beobachter“ und Gandersheimer Kreisblatt noch enger zusammenrückten, übernahm Bernd Voß zusätzlich die Verlagsleitung beim Gandersheimer Kreisblatt. Durch die Übernahme wurden erhebliche Synergieeffekte für beide Lokalzeitungen nutzbar gemacht. Dies stärkte die Marktposition beider Verlage zusätzlich.

Nun stand also die letzte Etappe der berufliche Laufbahn eines engagierten Verlagsmanagers bevor, der mit einem Hoffest einen tollen Abschied fand.
Verlegerin und „Beobachter“-Geschäftsführerin Kristiane Rüttgerodt (Einbeck) würdigte die langjährigen Verdienste des scheidenden Verlagsleiters ausdrücklich und ließ noch einmal die beruflichen Stationen Revue passieren.

„Das Vertrauen der Gesellschafter hatten Sie sehr schnell“, lobte Rüttgerodt  Bernd Voß. „Die Zeitung als lokale Informationsquelle ob Print oder Digital ist für Sie ein fester Bestandteil und darauf zielte auch all ihr Tun ab und dafür möchte ich Ihnen besonders danken“, so Kristiane Rüttgerodt.

Von den Kolleginnen und Kollegen gab es zum Abschied eine Überraschung, Wolfram Marx dankte dem neuen Ruheständler im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Zeitungshäuser mit launigen Worten für die tolle Zusammenarbeit.

Dann  war die Zeit gekommen, die Schlüssel für die beiden Zeitungshäuser in die Hände von Nachfolger Antonio Mateo zu geben, der ab dem 1. September die Geschicke im Bereich des Verlages übernehmen wird.

Das anschließende Hoffest mit einem leckeren kalt-warmen Catering-Buffet und dem Eis – kredenzt von Thorsten Ebeling aus Wolperode zur Abrundung – wurde musikalisch von der Seesener Folk- und Skiffleband Quasimodo Knöterich begleitet. Hier ist Ex-Chefredakteur Gerd Jung als Frontman im Einsatz, er und die „Quasis” sorgten für einen unterhaltsamen und kurzweiligen Abend.

Mit Ohrwürmern wie „Heute hier, morgen dort!“ wurde musikalisch der Abschied eingeläutet, wobei die Stimmung von fröhlich bis wehmütig viel Facetten an diesem Abend bot. Für Bernd Voß endet nun die berufliche Laufbahn. Die langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen dem neuen (Un)Ruheständler alles erdenklich Gute.uk

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