Rettungsring für den Brandschutz-Nachwuchs

Northeim/Bad Gandersheim/Kalefeld. Bürgermeisterin Franziska Schwarz, Bürgermeister Jens Meyer und Vize-Kreisjugendfeuerwehrwart Konstantin Mennecke werfen mit einer Gemeinschaftsaktion den Rettungsring für den Brandschutz-Nachwuchs: die Kinder- und Jugendfeuerwehren aus der Stadt Bad Gandersheim und der Gemeinde Kalefeld können in den Sommerferien einen Tag mit ihren Kindern und Jugendlichen im Freibad Düderode verbringen.

Da in diesem Jahr das geplante Kreiszeltlager mit über 300 Teilnehmern bereits zum zweiten Mal in Folge aufgrund der Pandemielage nicht stattfinden kann und auch viele andere Veranstaltungen ausfallen müssen, haben sich die Verwaltungschefs zusammen mit der Abschnittsjugendfeuerwehr gemeinsam ein Ersatzprogramm überlegt.

„Zeltlager, ebenso Spielewettbewerbe sind absolute Höhepunkte eines jeden Jahres, schweißen zusammen und werden bei den Kindern und Jugendlichen auch in diesem Jahr schmerzlich vermisst“, betont Abschnittsjugendfeuerwehrwart Konstantin Mennecke. „Deshalb ist es keine Frage, dass wir die Kinder- und Jugendfeuerwehren gerne einzeln bei uns im Freibad in Düderode begrüßen und so ein wenig zur Normalität für die jungen Menschen beitragen, die sich bereits in jüngsten Jahren ehrenamtlich für unsere Bürgerinnen und Bürger engagieren“, lobt Jens Meyer.

Dass dieses Engagement wortwörtlich unbezahlbar ist, darauf weist Bürgermeisterin Franziska Schwarz hin. „Unsere Feuerwehren beziehen ihren Nachwuchs zu über 90 Prozent aus unseren Kinder- und Jugendfeuerwehren. Eine hauptamtliche Feuerwehr wäre finanziell nicht zu stemmen. Deshalb freuen wir uns, nicht nur eine tolle Aktion für den Sommer anbieten zu können, sondern so auch das Engagement der jungen Menschen und ihrer Betreuer würdigen zu können.“

Die Kosten für den Freibadbesuch übernehmen die Stadt und Gemeinde sowie die Abschnittsjugendfeuerwehr. „Im kommenden Jahr revanchieren wir uns gerne und laden nach Bad Gandersheim ein“, verspricht Bürgermeisterin Franziska Schwarz.red