Direkte Zugverbindung nach Göttingen entfällt ab September

Reisende müssen künftig in Kreiensen umsteigen / Bahntester Günter Voß hat dennoch eine Verbesserung ausgemacht

Wer ab dem 1. September mit dem Zug von Seesen aus nach Göttingen will, muss dann definitiv in Kreiensen in den Metronom umsteigen.

Region. Unzählige Kilometer hat der Seesener Bahntester Günter Voß schon per Zug zurückgelegt. Bekanntlich nimmt der drei Monate lang das deutschlandweite Bahnnetz genauer unter die Lupe.

Dem nicht genug, natürlich behält er auch den Nahverkehr im Blick, schließlich startet er alle zwei Tage in Seesen seine Erkundungstour. Auf eine wichtige Neuerung, die am dem kommenden Sonnabend, 1. September, gilt, weist er in diesem Zusammenhang hin. Betroffen ist die Direktverbindung nach Göttingen.

Mit wachem Blick verfolgt er die Änderungen der Regionalbahn (RB) 82, die von Bad Harzburg, Goslar über Seesen und Kreisensen nach Göttingen fährt – und das in beide Richtungen. Hier galt bisher:  Die durchgehende zweistündige Zugverbindung ist für viele eine Erleichterung, denn das Umsteigen entfällt.
Einen Nachteil hat Günter Voß in der bisherigen Regelung ausgemacht: „Die ersten Fernzüge zum Beispiel in Richtung Würzburg, Frankfurt, Hamburg und Berlin werden nicht erreicht.”  Am kommenden Donnerstag gilt der neue Fahrplan, und der bringt für die Reisenden, besonders auf dieser Strecke, einige Veränderungen mit sich.

Im Gespräch weist Günter Voß auf die Neuregelungen hin. Fakt ist, die direkte Verbindung  mit der RB 82 nach Göttingen entfällt, künftig müssen alle Zugreisenden, die nach Göttingen wollen, definitiv in Kreiensen in den Metronom umsteigen.

„Jede Stunde fährt die Regionalbahn, immer um 55, nach Kreiensen”, so der Seesener. Einen positiven Nebeneffekt hat Günter Voß ausgemacht, durch die Neuregelung werden ab sofort nach dem Umsteigen in Kreiensen  alle Fernzüge in Göttingen erreicht. Die Abstimmung funktioniert besser.

Bei der Rückfahrt fährt die RB 82 dann aus Richtung Göttingen um 57 in den Seesener Bahnhof ein. „Sicher erschwert das Umsteigen in Kreiensen die Fahrt für einige Reisende, dennoch ist die sehr gute Anbindung an den Fernverkehr jetzt ein echter Gewinn”, sagt Günter Voß.syg

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