Dr. Roy Kühne erneut Direktkandidat der CDU für die Bundestagswahl

Vertreter aus drei Kreisverbänden votieren mit großer Mehrheit für den Northeimer Abgeordneten

Mitglieder aus drei CDU-Kreisverbänden waren zu der Versammlung gekommen.

Northeim. Mit großer Mehrheit ist Dr. Roy Kühne bei der Wahlkreisvollversammlung der CDU am Freitagabend von Vertretern der Kreisverbände Northeim, Goslar und Göttingen zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl gewählt worden. Er erhielt 69 von 72 abgegebenen Stimmen bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung. Kühne wird sich zum dritten Mal um ein Bundestagsdirektmandat im Wahlkreis 52 (Goslar-Northeim-Osterode) bewerben, bei der vergangenen Bundestagswahl gewann er sein Mandat direkt.

Der 52-Jährige bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Ihm sei bewusst, dass es eine Herausforderung sei, damit umzugehen. „Ich weiß, dass es nicht selbstverständlich ist, mit dieser Stärke gewählt zu werden", sagte er und versprach, die Region voranzubringen.

In seiner Rede vor der Abstimmung betonte Kühne seinen Anspruch als Abgeordneter der Region. Nur wer die Probleme vor Ort kenne, könne diese in Berlin vertreten. Doch auch streitbar müsse man sein. Ein guter Diskurs gehöre zu den Voraussetzungen, damit Demokratie funktioniere.Der Christdemokrat berichtete, dass er seit 2005 in der Politik tätig ist. Seine Idee sei es gewesen, Menschen für Politik zu begeistern. In Berlin ist der Abgeordnete vor allem als Gesundheitsexperte bekannt. Im vergangenen Jahr erreichte er eine höhere Vergütung von Physiotherapeuten und Heilmittelerbringern. Kühne thematisierte während seiner Rede auf Burg Katlenburg auch „ungebührlich lange Wartezeiten auf einen Arzttermin“. Seine Intention sei es, dazu beizutragen, dass die Menschen „unmittelbar Kontakt zu den Leistungserbringern haben“.

Per Videobotschaft war auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den Mitgliedern der Kreisverbände zugeschaltet. Er bescheinigte ihnen den hohen Einsatz Kühnes in Berlin. Der Northeimer Kreisverband gehe motiviert in den Bundestagswahlkampf, sagte dessen Vorsitzende Kerstin Lorentsen. „Wir sind uns sicher, mit Roy Kühne haben wir das Direktmandat.“

Der Vorsitzende des CDU-Bezirksverbandes Hildesheim, Uwe Schünemann, verwies darauf, dass Kühne nicht nur Ideen habe. „Er hat Konzepte auf den Weg gebracht und sie auch durchgesetzt“, erklärte der Gast.

Wichtig sei es, dass man vor Ort Ansprechpartner hat, die wissen, „wo der Schuh drückt“. Kühne kümmere sich bis ins Detail darum, wie man ein Problem lösen könne.art