Ein neuer Name für die Kfz-Innung

Den Nachwuchs sichern: Informationsbesuche an den allgemeinbildenden Schulen

Obermeister Ernst-August Bethe (links), Kraftfahrzeugmechanikermeister und Ehrenmitglied Gerald Siegmund, der neue Lehrlingswart Rainer Gülke (rechts).

Northeim. Die Kfz-Innung Hildesheim-Süd heißt künftig Innung des Kfz-Handwerks Northeim-Einbeck-Duderstadt. Auf der Mitgliederversammlung wurde der neue Name einstimmig beschlossen. Es war der Wunsch der Mitglieder, erklärte der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Northeim-Einbeck, Hans-Joachim Nüsse, dass sich die einzelnen Regionen im Innungsnamen wiederfinden.

Ursprünglich war die Innung mit dem Namen Hildesheim-Süd der „alte Kern“ der 1934 gegründeten Kfz_Innung für Südniedersachsen. Nach und nach spalteten sich einzelne Gebiete ab und bildeten eigene Innungen.

Als Abgrenzung und Absage an mögliche Innungsfusionen will der Vorstand den neuen Namen aber nicht verstanden wissen. „Wenn wir fusionieren wollen, dann denken wir auch über den Namen neu nach“, erklärte Nüsse. Schon jetzt arbeitet die Innung eng mit der Nachbarinnung Osterode zusammen.

Die Betriebe aus den Bereichen Northeim, Einbeck und Duderstadt haben 84 Mitgliedsbetriebe mit 140 Azubis in den vier Lehrjahren. Um auch in Zukunft den beruflichen Nachwuchs zu sichern, waren Innungsbetriebe zusammen mit Obermeister Ernst-August Bethel (Northeim) erstmals an allgemeinbildenden Schulen im Innungsgebiet unterwegs, um über die Berufe im Kfz-Handwerk zu informieren.

„Die Reaktionen waren durchweg positiv“, teilte Bethel. Lehrer und Schüler waren vom Angebot der Innung begeistert. Informationen direkt vom Ausbilder über die Autoberufe, verbunden mit praktischer Anwendung – die Betriebe hatten jeweils Fahrzeuge mitgebracht.

Auetalschule Altes Amt besucht

Beim Informationsbesuch der Innung in Kalefeld standen auf dem Hof der Auetalschule  Altes Amt fünf Neuwagen und Obermeister Ernst-August Bethel und Detlef Schlue vom Kfz-Landesverband Niedersachsen-Bremen informierten die jungen Leute über die Ausbildung im Kfz-Gewerbe, wie über den Beruf des Mechatronikers. Ein Ratschlag an die Schüler: Vor der Wahl eines Ausbildungsberufes ist ein Betriebspraktikum immer hilfreich. Nur so kann man erfahren, ob die angestrebte Ausbildung auch den Erwartungen entspricht.

Vor der nächsten Aktion 2018 will die Innung mit den Schulen Kontakt aufnehmen, um die Aktion noch einmal im Detail zu besprechen und mögliche Änderungen einfließen lassen.

Im Rahmen der Versammlung wurde Gerald Siegmund, (Üssinghausen) für seine langjährige Tätigkeit als Lehrlingswart zum Ehrenmitglied ernannt. Rainer Gülke (Northeim, wurde zum neuen Lehrlingswart gewählt.red/eh