SPD-Kreistagsfraktion besucht LuToM des Ambulanten Hospizdienstes Leine-Solling

Northeim. Über die Tätigkeit des LuToM-Teams informierte sich die SPD-Kreistagsfraktion. Besucht wurden die Räumlichkeiten in der Teichstraße in Northeim. Liebe und Tränen ohne Mauern – das ist die Bedeutung von LuToM, dem Trauerzentrum für Kinder. In Trägerschaft des Hospizdienstes des Kirchenkreises Leine-Solling bietet LuToM Unterstützung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an, die mit schwerer Krankheit, Sterben und Tod konfrontiert sind.

Projektleiterin Susanna Lenkewitz und ihr ehrenamtliches Team berichteten von ihrer Arbeit. Fraktionsvorsitzender Simon Hartmann: „Verlusterfahrungen sind in Familien häufig Tabuthemen.

Daher ist es gut, dass das LuToM Kinder und Jugendliche begleitet und ihnen Mut macht, ihren eigenen Trauerweg zu gehen. Damit werden auch die Familien insgesamt gestärkt, die durch die schwere Erkrankung eines Angehörigen oder den Tod ohnehin oft in ein tiefes Loch fallen.“

Beeindruckt hat auch das Projekt „Hospiz macht Schule“, in dem für 3. und 4. Grundschulklassen Projektwochen zum Thema angeboten werden. „Wir würden uns wünschen, dass mehr Schulen von dem Angebot Gebrauch machen und auch Kindertagesstätten noch stärker über das Angebot informiert werden“, so Christina Münder, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Kreistages.red