Trotz leichtem Inzidenzenanstieg: Südniedersachsen endlich ohne „roten“ Landkreis

Northeim. Nachdem sich die Inzidenz in Niedersachsen knapp einen Monat im freien Fall befand, ist am heutigen Dienstag die erste kleine Korrektur nach oben zu verzeichnen. Der Wert stieg leicht von 23,3 auf 24. Auf der Inzidenzenkarte ist der zarte Anstieg aber nicht zu erkennen - im Gegenteil: Gestern gab es noch zwei rote Landkreise (mit einer Inzidenz über 50), am Dienstag ist nur noch einer übrig.

Und das ist wie die vergangenen Tage der Spitzenreiter Landkreis Emden mit einem Wert von 112,2. In Gesamtdeutschland belegt Emden sogar den zweiten Platz. Das bedeute aber auch, dass endlich Northeims Nachbarlandkreis Holzminden unter die 50 gerutscht ist. Der Landkreis Holzminden ist von Montag auf Dienstag von 59,6 auf 49,7 gefallen. Der Landkreis Northeim selbst steht aktuell still - er verharrt seit Montag auf 36,3.

Die Landkreise Hildesheim (stieg von 16 auf 18,1) und Goslar (stieg von 14,7 auf 16,9) kletterten zwar die Inzidenzenleiter hinauf, bleiben jedoch in einem komfortablen Abstand zur entscheidenden 35er-Hürde. Lediglich der Landkreis Göttingen rutschte auf Dienstag etwas ab - dort ging es von 22,1 auf 21,2 hinab. Mit Blick auf die Jahreskurve kann festgestellt werden, dass die aktuellen Fallzahl-Meldungen in etwa der vor einem Jahr entsprechen.

Dass die Entwicklung des Vorjahres (ab September 2020 sind die Zahlen wieder steil nach oben geschossen) in diesem Jahr ähnlich ausfällt, ist stark zu bezweifeln: Aktuell hat das Land Niedersachsen eine Erstimpfquote von 43,5 Prozent, was 3.479.174 erstgeimpften Personen entspricht. 1.268.461 Niedersachsen haben bereits die zweite Impfdosis erhalten. Positiv aufgefallen ist zudem die Zahl der Neuinfektionen: 258.203 Personen haben sich seit Pandemiebeginn mit dem Coronavirus infiziert - von Montag auf Dienstag sind lediglich 131 neue Fälle gemeldet worden.kw

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