Hammerwerfergruppe der SVG Grün-Weiß hat zwei neue Deutsche Jugendmeister

Charlotte Plock-Girmann und Marius Numrich sind auf den Punkt fit / Erster Doppel-DM-Gewinn der SVG-Geschichte

Charlotte Plock-Girmann und Marius Numrich nach den Siegerehrungen mit ihren Trainer Peter Grajek: Momente, in denen sich jahrelange Arbeit auszahlt.

Bad Gandersheim. So richtig wird es bei den beiden neuen Deutschen Jugendmeistern aus Bad Gandersheim noch gar nicht angekommen sein, was ihnen da am Sonnabend in Hannover gelungen ist. Charlotte Plock-Girmann und Marius Numrich sicherten sich die DM-Titel. Und dies durchaus überraschend. Sie schrieben damit auch ein Stück neue SVG-Geschichte, denn einen Doppeltitel auf Bundesebene gewannen die Grün-Weißen an einem Tage bislang noch nie.

Wohl fuhren die beiden jungen Athleten mit Trainer Peter Grajek mit guten Vorleistungen nach Hannover, aber die Konkurrenz war ebenfalls sehr stark. Das bekam im Wettbewerb der W15 besonders Charlotte zu spüren.

Es ging eng zu in der Spitze und nach dem vierten Versuch lag die Gandersheimerin sogar noch auf dem Bronzeplatz, als ihr im fünften Versuch die Siegesweite von 49,54 Metern glückte. Dahinter gab es dann tatsächlich ein Herzschlagfinale: Die Zweitplatzierte Johanna Marrwitz aus Frankfurt lag mit ihrem letzten Versuch gerade einmal drei Zentimeter hinter Charlottes Wurf zurück. Und für Rang drei warf Hannah Melzer von der LG Teck immer noch 49,20 Meter. Entsprechend groß am Ende der Jubel über den Titel bei der Gandersheimerin und ihrem Trainer.

Nicht minder beachtlich die Leistungsexplosion bei Marius Numrich. Der junge Gandersheimer kam im vergangenen Herbst vom Fußball zur Werfergruppe, wirft also kaum ein Jahr bei Peter Grajek und stand nun schon in Hannover ganz oben auf dem Podest in der M15. Steiler kann eine Karriere kaum verlaufen!
Dazu schleuderte er den Hammer zweimal nahe an die 60 Meter. Die Siegesweite gelang dem nervenstarken Grün-Weißen im letzten Versuch mit neuer Bestleistung von 58,76 Meter, doch auch der fünfte Versuch mit 58,35 Metern hätte bereits gereicht, denn Platz zwei belegte Luis Koch aus Mannheim mit 56,25 Metern.

Die lange Erfolgsgeschichte der Gandersheimer Werfergruppe ist damit um ein weiteres ruhmreiches Kapitel verlängert worden.rah

Sport

Entscheidung um Turniersieg muss noch fallen