Lokalderby ohne Torerfolge

Kreisliga: SV Harriehausen und FC Auetal trennen sich mit 0:0 – FC passt Chancen

Kalefeld/Sebexen/Harriehausen. Kreisliga-Derby bei strahlendem Sonnenschein und auch sonst besten äußeren Bedingungen: SV Harriehausen und FC Auetal lieferten sich eine „Null-Nummer” und trennten sich nach 90 Minuten mit einem 0:0-Unentschieden.

Harriehausen – Auetal 0:0

„Wir können mit den einen Punkt gut leben”, meinte SVCoach Stefan Schlimme nach Spielschluss. Sein Gegenüber auf Auetaler Seite – Rainer Nickel – trauerte hingegen zwei vergebenen Top-Chancen in der zweiten Halbzeit nach: „Wir haben unsere Chancen verpasst und müssen nun mit einem Punkt zufrieden sein“, so der FC-Coach nach Spielschluss. Es war mehr ein „Sommerkick“ als eine rasante Begegnung. Die Gastgeber versuchten, den Aktionen der Gäste schon im Ansatz zu stören und so den Gegner weitgehend zu neutralisieren. Das gelang den Schwarz-Weißen auch. Sie spekulierten zudem auf Standard-Situationen, um möglicherweise über Freistöße zum entscheidenden Torschuss zu kommen. Aber hier gab es weder die erhofften Distanzen noch die Schüsse, die FC-Keeper Thorben Nickel ernsthaft geprüft hätten.

FC verpasst Top-Chancen

Die beiden Top-Chancen im Verlauf der 90 Minuten ereigneten sich nach dem Seitenwechsel – Mitte der zweiten Spielhälfte. Zunächst war es Patrick Aron, dem die entscheidende Vollstreckung misslang. Dann hätte der aufgerückte FC-Kapitän Christian Bock „alles klar“ machen können, doch auch er brachte den Ball nicht über die Harriehäuser Torlinie. So blieben die Tore aus in diesen Derby, von dem sich die Fans aus den beiden Lagern wahrscheinlich mehr versprochen hatten – und das bezieht sich sicherlich nicht nur auf die fehlenden Treffer im Verlauf der 90 Spielminute auf den Harriehäuser Rasen.

Daten & Fakten

FC Auetal: T. Nickel, K. Halbe, P. Laue (Freise), Winter, Kleiner, Bock, Aron (Krußholz), Sue, Wolter, N. Hausmann und Seehagen (Groetzner).

SV Harriehausen: A. Hoppmann, N. Hoppmann, Busch, Jessen, Wagner, Goslar (Zumeraj), Stein, Miaoulis, Wübbelmann, T. Kerl und Brunner.srd