„Lokomotive Lattendicht“ holt Fun-Cup

Ausrichter TSV Ahlshausen-Sievershausen / Auseinandersetzung nach Schiedsrichterentscheidung

Szene aus der Begegnung „Die Leberhaken“ gegen „1. FC Eintracht Güllefass Osterbruch (EGO)“, das „Die Leberhaken“ für sich entschieden.

Ahlshausen. Am Sonnabend wurde auf dem Sportplatz in Ahlshausen zum achten Mal der „Ahlshäuser Fun-Cup“ ausgetragen. In diesem Jahr meldeten sich elf Freitzeitmannschaften für das Turnier an. In der Gruppe A traten die Vertretungen der „Naenser Jungs“, „Lokomotive Lattendicht“, „CTDI Warrior“, „Arsenal LongDong“ sowie „Ballertdasdarein Istanbul“ in der Vorrunde gegeneinander an. Die Gruppe B bestand aus den Teams „Pro Clean“, „Ajax Strammsderdam“, „FSG Bad Gandersheim“, „Die Leberhaken“, „1. FC Eintracht Güllefass Osterbruch“ und „Schwarz-Gelbes Leinetal.

Das Wetter spielte zum Auftakt des Turniers nicht so richtig mit. Andauernder Nieselregen drückte zunächst ein wenig auf die Stimmung der anwesenden Spieler und Zuschauer. Im Laufe des Turniers ließ der Regen jedoch nach und ab dem späten Nachmittag konnten die Regenschirme auch ganz zur Seite gelegt werden.

In der Vorrunde, in der die Teams der Gruppen A und B „jeder gegen jeden“ spielten, machten „Lokomotive Lattendicht“ und „Die Leberhaken“ als Gruppenbeste das Rennen. Gruppenzweite wurden „Arsenal LongDong“ und „Ajax Strammsderdam“.

Das kleine Finale um den 3. Platz konnte „Ajax Strammsderdam“ erst nach Durchführung eines Neunmeter-Schießens mit 5:3 für sich entscheiden. In der regulären Spielzeit trennten sich die Teams 1:1-Unentschieden.

Im Finale trafen dann „Die Leberhaken“ und „Lokomotive Lattendicht“ aufeinander. „Lokomotive Lattendicht“ stellte sich in der Begegnung als spielstärkeres Team heraus und sicherte sich insgesamt verdient mit einem 2:0, gleich bei der erstmaligen Teilnahme am Turnier, den begehrten Wanderpokal, den „Ahlshäuser Fun-Cup“.

Die erstplatzierten Mannschaften erhielten zudem Erinnerungspokale und Geldpreise.

Weniger erfreulich waren zwischenzeitliche Auseinandersetzungen zwischen zwei Vertretungen der Gruppe A. Aufgrund einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung kam es in der Vorrunde zu Handgreiflichkeiten, die mit der leichten Verletzung eines Anhängers vom Team „Arsenal LongDong“ endeten. Auch die weitere, schwere Verletzung eines Spielers aus diesem Team, die in einem anderen Spiel ohne ein Fremdverschulden zustande kam, wird von den Verantwortlichen des TSV Ahlshausen/Sievershausen sehr bedauert. Der TSV wünscht dem Spieler auf diesem Wege baldige Besserung und eine schnelle Genesung.

Angesichts dieser unerfreulichen Nachrichten sollte jedoch auch nicht unerwähnt bleiben, dass die übrigen Begegnungen sehr fair ausgetragen worden sind.

Abseits des Spielgeschehens versorgte das Grillbudenteam um Lothar Ziwitza die Anwesenden traditionell mit leckerem Grillgut und würzigem Gyros und das von Detlef Weichenhain zusammengestellte Bierbudenteam zog alle Register, um dem Ansturm auf die Kaltgetränke standhalten zu können.

Eine Tombola, bei der es als Hauptgewinn einen, vom Dachdeckerbetrieb Manfred Nienstedt aus Opperhausen gespendeten „Makita-Akkuschrauber“ zu gewinnen gab, rundete den Tag schließlich ab.

Insgesamt blickt der TSV Ahlshausen/Sievershausen mit gemischten Gefühlen auf den vergangenen Samstag zurück. Neben vielen erfreulichen Momenten hat es auch die erwähnten unschönen Szenen auf dem Vereinsgelände gegeben, die es in Zukunft zu vermeiden gilt. Da es dem TSV bei seinen Veranstaltungen in erster Linie darum geht, dass die Sicherheit aller anwesenden Personen gewährleistet werden kann, wird man die Erkenntnisse aus diesem Turnier konsequent nutzen, um im kommenden Jahr wieder ausschließlich Positives berichten zu können.

Darüber hinaus wäre es auch noch wünschenswert, wenn das Wetter beim nächsten Turnier wieder mitspielen würde und der TSV als Belohnung für seine Bemühungen auf ein größeres Interesse an der Veranstaltung aus der Dorfbevölkerung stieße.red

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