Mit Standortbestimmung zufrieden

7. und 10. Platz bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften

Wieder zwei Teilnehmer bei Deutschen Meisterschaften: Jesko Mole, Peter Grajek und Marius Numrich (von links) waren in Sindefingen.

Bad Gandersheim. Auch im zweiten Winter nacheinander bleiben die Trainingsbedingungen für die Leichtathleten der SVG Grün-Weiß eingeschränkt. Am wenigsten litten darunter die Hammerwerfer, die auch in der kalten Jahreszeit das Training im Freien nicht scheuen und die Anlagen im Stadion nutzen können. Wobei in diesem Winter es zwar nicht so kalt wie letztes Jahr war, dafür aber sehr oft nass.

Im Dezember war auf der anderen Seite nicht klar, ob die für Januar und Februar angesetzten Termine der Wintermeisterschaften angesichts explodierender Corona-Inzidenzen überhaupt zur Ausführung kommen würden. Die Landesmeisterschaften Ende Januar ließen die Athleten der Trainingsgruppe von Peter Grajek aus Sicherheitsgründen so auch aus.

Die Deutschen Winterwurfmeisterschaften waren dann für den 19. Februar in Sindelfingen angesetzt. Mit zwei Athleten machte sich Peter Grajek am Vorabend des Wurftages auf den Weg nach Süddeutschland. Teilnehmer für Grün-Weiß waren Jesko Mole und Marius Numrich, außerdem waren drei Teilnehmer aus Einbeck mit Lara und Lennart Hundertmark sowie Riccardo Winkelvoß dabei.

Die Trainingsplanung von Grün-Weiß ist laut Trainer Peter Grajek eher auf den Sommer abgestimmt, von daher war das Meeting in Sindelfingen nur eine persönliche Standortbestimmung.

Jesko Mole (Jahrgang 2003) belegte den 10. Platz von 15 gemeldeten Teilnehmern mit einer Weite von 51,44 Metern. Die Siegerweite lag bei 66,40 Metern. Aus dem letzten Jahr steht als persönliche Bestweite von Jesko 53,73 Meter, damit hätte er in Sindelfingen den Endkampf der besten Acht erreicht.

Für Marius Numrich (Jahrgang 2006) sprang der 7. Platz unter den zwölf gemeldeten Teilnehmern heraus. Damit war der Endkampf der besten Acht erreicht. Die Weite in Sindelfingen lag dabei nur bei 49,98 Metern, was ein gutes Stück unter den Traingswerten ist.

Die Siegerweite von 56,33 Metern durch Mateo Körner warf allerdings ein Teilnehmer aus dem Jahrgang 2005. Von den 2006er-Teilnehmern war Marius Dritter. Die beiden vor ihm liegenden Alterskonkurrenten erzielten Weiten von um 55 Meter, die Marius im Training regelmäßig auch wirft

Dass es in Sindelfingen noch nicht so lief, hatte seine Gründe unter anderem darin, dass es Marius’ erster Wettkampf in der U18-Klasse und mit dem Fünf-Kilo-Hammer war. Außerdem sein erster Wettkampf mit vier Drehungen im Ring, wo er bisher immer nur drei Drehungen im Wettkampf nutzte. Die technische Erweiterung sorgt dann zeitweilig schon mal für eine Beeinträchtigung in der Weitenkonstanz.

Aber wie gesagt liegt der Fokus bei Peter Grajek vornehmlich auf der Sommersaison, und dazu sind die Wettkämpfe als Standortbestiummung zur Zufriedenheit von Athleten und Trainer verlaufen.rah

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